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Erste Geschäfte dürfen öffnen
Aus HeuteMorgen vom 27.04.2020.
abspielen. Laufzeit 02:18 Minuten.
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Lockerung des Lockdowns Was ab heute erlaubt ist – und was verboten bleibt

Zwei Monate sind vergangen, seit der Bundesrat sukzessive die Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verstärkt hat. Nun werden diese erstmals etwas gelockert. Wir zeigen, welche Dienstleistungen man wieder in Anspruch nehmen kann. Doch Achtung: die ausserordentliche Situation gilt weiter. Was man nun wissen muss.

Das ist wieder erlaubt

Unter strenger Einhaltung der Schutzmassnahmen dürfen:

  • Bau- und Gartencenter, Gärtnereien und Blumenläden wieder Kunden empfangen.
  • Autowaschanlagen, Solarien, Blumenfelder – also Einrichtungen zur Selbstbedienung ihre Türen wieder öffnen.
  • Arzt- und Zahnarztpraxen, Physiotherapeuten sowie Masseure Patienten empfangen.
  • Coiffeure, Kosmetik- sowie Tattoo-Studios ihre Dienste wieder anbieten.
  • Spitäler dürfen wieder alle Eingriffe durchführen – vorausgesetzt es gibt keine anderslautenden kantonalen Weisungen.
  • Eine Lockerung soll es auch für die Organisation von Beerdigungen geben: Die Begrenzung auf den engen Familienkreis wird aufgehoben. Grosse Begräbnisse im Freundeskreis sind jedoch weiterhin unzulässig.
Video
Corona-Krise: Gartencenter erwarten riesigen Ansturm
Aus Tagesschau vom 25.04.2020.
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Der Bundesrat stuft die Situation noch immer als ausserordentliche Lage gemäss Epidemiengesetz ein. Folgende Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben deshalb noch gültig:

  • Häufiges Händewaschen
  • Abstand halten
  • Treffen von mehr als fünf Personen sind verboten (Versammlungsverbot)
  • Zu Hause bleiben

Das ist weiterhin verboten

Geschlossen bleiben:

  • Schulen
  • Läden und Märkte
  • Kulturelle Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Zoos, Kinos, Theater
  • Sportbetriebe wie Fitnesscenter und Schwimmbäder
  • Gastrobetriebe wie Bars und Restaurants
  • Kirchen, Moscheen und Synagogen für Gottesdienste

Ausserdem gilt weiter ein Einreiseverbot in die Schweiz ausser aus dem Fürstentum Liechtenstein – wobei für Personen, die in der Schweiz leben oder arbeiten, Ausnahmen bestehen.

So geht es weiter

Weitere Lockerungen sind ab dem 11. Mai geplant – je nachdem, wie sich die Ansteckungszahlen und Erkrankungen mit Covid-19 nach diesem ersten Schritt entwickeln.

die nächsten Schritte

«Heute Morgen», 06:00 Uhr, 27.04.2020;

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86 Kommentare

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  • Kommentar von Damian Derungs  (Domino)
    Was denkt sich unsere regierung eigentlich? Wir öffnen diebscgulen wieder aber ein versammlungsverbot bleibt bestehen. Alle kinder müssen in die schule wo sie dann mit 25 anderen den ganzen tag im selben zimmer sind und garantiert keine 2m abstand halen können und im gleichen zug schädigt man die wirtschaft noch mehr indem man alles noch länger geschlossen halt. Die sind doch nicht mehr zurechnungsfähig.
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  • Kommentar von Daniel Zeller  (jaro)
    Es ist interessant, dass man zum Coiffure mit Mundschutz gehen soll, weil es offenbar fast nicht möglich ist, sich beim Haare schneiden anzustecken. Drinnen bleiben ist auch ein fragwürdiger Ratschlag, da es gemäss einer englischen Studie praktisch nicht vorkommt, sich im Freien anzustecken. Übrigens bestätigt dies sogar die WHO. Gemäss Prof. Dr. Hendrick Streeck kann man sich höchstwahrscheinlich nicht über Gegenstände, die man anfasst anstecken. Warum die vielen komischen Ratschläge?
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    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Covid19 kann erst nach und nach erforscht werden, da ist vieles noch ungewiss und da kann auch der eine oder andere Ratschlag mal daneben gelegen haben. Bei neuen Ergebnissen aus der Forschung muss man diese auch noch jeweils richtig einordnen, bzw sich ganz genau anschauen wie und was getestet wurde und was nun exakt das Resultat ist. Wenn im Labor gezeigt werden konnte, dass die Viren mehre Tagen auf Oberflächen überleben, dann gilt das nicht automatisch auch für alle alltägliche Gegenstände.
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  • Kommentar von Daniel Zeller  (jaro)
    Der Bundesrat wollte diesen Lockdown. Man war zu Beginn in einer Panik, was teilweise verständlich war, obwohl es immer schon Coronaviren gegeben hat und diese sich immer ähnlich verhalten haben, was sich ja in der Zwischenzeit gezeigt hat. Es wird zahlenmässig ev. einen leichten Ausschlag nach oben geben, aber das muss nicht einmal sein. Eine solche Übung kann man einmal machen, da wir es uns ev. leisten können. Ich bin gespannt, wie nun die einzelnen Exponenten ihr Gesicht wahren können.
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    1. Antwort von Beno Trütsch  (benotruetsch)
      Man geht davon aus, dass erst ca. 5% der Schweiz die Krankheit hatten. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Fallzahlen so deutlich zurückgegangen wären ohne Massnahmen, da sie zuvor steil exponentiell gestiegen sind. Wir konnten zum Glück überfüllte Spitäler verhindern. Bei einer Grippewellen merken das die Spitäler nie in diesem ausmass. Hätten wir nichts getan, so hätte das spätestens einige Wochen später jeder gesehen auch ohne zu rechnen. Sind sie froh haben andere schon vorher gerechnet!
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