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Unternehmenssteuer-Reform III Maurer kontert: Widmer-Schlumpfs Urteil ist «völlig falsch»

Dicke Luft zwischen Nachfolger und Vorgängerin: Ueli Maurer und Eveline Widmer-Schlumpf.
Legende: Dicke Luft zwischen Nachfolger und Vorgängerin: Ueli Maurer und Eveline Widmer-Schlumpf. Keystone
  • Finanzminister Ueli Maurer kritisiert im «Blick» und in der «Berner Zeitung» die ehemalige Säckelmeisterin Eveline Widmer-Schlumpf scharf. Sie hatte einen Tag zuvor in einem Interview angegeben, die Unternehmenssteuerreform (USR III) sei «aus der Balance» geraten.
  • Widmer-Schlumpfs Unterstützung durch Christian Wanner (FDP), dem langjährigen Chef der Finanzdirektoren, erachtet Maurer erst recht als deplatziert. Als Stimmbürger würde er jenen vertrauen, die den vorliegenden Kompromiss ausgehandelt haben, «und nicht zwei Ex-Politikern, die schon eine ganze Weile im Abseits stehen.»
  • Was Maurer nicht gelten lassen will: dass die USR III finanziell nicht tragbar sei. Tatsächlich koste die vom Parlament verabschiedete Vorlage «weniger als jene, die Widmer-Schlumpf aufgegleist hat».
  • Die Einschätzung der einstigen Finanzministerin hatte in der heissen Phase des Abstimmungskampfs für ein grosses Echo gesorgt. Diverse bürgerliche Politiker waren durch ihre Äusserungen im «Blick» aufgebracht.

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73 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    gelesen E.W.S. hatte diese Reform als Bundesrätin zusammen mit den Kantonen aufgegleist und jetzt fällt sie U.Maurer in den Rücken.Gleichzeitig ist es auch an ihre Partei BDP die für ein JA ist,eher eine Ohrfeige als Goodwill.Ja nun,meine menschliche Ansicht interessiert nicht.Sondern es geht ja um Politik,da hat anscheinend die Menschlichkeit weniger platz. Eher werde ich persönlich angegriffen mit einem Trauma Ch.B. Glücklicherweise werde ich nicht Traumatisiert, von all den Unterstellungen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      EWS hat eine Steuerreform auf Druck der EU ausgearbeitet & diese wurde von allen Parteien gestützt. Um das Kuschen vor der EU etwas abzuspecken, haben dann bürgerliche Parteien noch viel draufgepackt. Vorher Firmen aus dem Ausland durch Steuervorteile angezogen, will man sie jetzt mit dieser neusten Variante einfach bei Laune halten & die EU auch. Meine aber, dass hier in der Schweiz alle Firmen gleiche Rechte & Pflichten haben sollten. Keine Privilegien!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (Brücken- statt Mauerbau!)
    Man kann von Frau Alt-BR EWS halten was man will,eines jedoch wurde NIE in Abrede gestellt: Sie war eine fähige Finanzpolitikerin! Dass nun BR Maurer so abschätzig gegen sie schiesst zeigt mir,dass er im Grunde genommen genau weiss,dass seine Vorgängerin recht behalten soll.Hier wird das CH-Volk einmal mehr finanzpolitisch über den Tisch gezogen.Oder würden sie einen Vertrag unterzeichnen, bei welchem sie die finanziellen Folgen im Kleingedruckten nicht verstehen? Sehe sie!Deshalb USR III NEIN!
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  • Kommentar von Niklaus Bächler (Brücken- statt Mauerbau!)
    Was uns BR Maurer weiter nicht gerne erzählt: In der USR III wäre zur Gegenfinanzierung vorgesehen gewesen,dass der Bund & Kantone die Dividenden mit MINDESTENS 70 % besteuern will. Dies hätte ca. 420 Mio CHF eingebracht.Doch man wollte die Grossaktionäre nicht vergraulen & hat generös darauf verzichtet. Auch hier wird Investoren der rote Teppich ausgebreitet, die Zeche soll dann gefälligst der kleine Mann bezahlen. (Frau Martullo-Blocher & Papa käme diese USRIII gerade recht.Sie profitierten!)
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