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Nach Erkrankungen in Kasernen Keine aufgewärmten Mahlzeiten mehr im Sommer

  • Nachdem zahlreiche Armeeangehörige in drei Kasernen im Juli an Durchfall und Erbrechen erkrankt waren, hat die Armee nun Sofortmassnahmen erlassen.
  • Neu gilt die Anweisung, bei hohen Temperaturen im Sommer, Speisen nicht mehr aufzuwärmen.
  • Zudem seien Desinfektionsmassnahmen und vermehrte Kontrollen angeordnet worden, teilt das Verteidigungsdepartement mit.
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Aus dem Archiv: Verdacht auf Lebensmittelvergiftung in RS
Aus 10 vor 10 vom 04.07.2019.
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Im Juli waren in den Kasernen von Jassbach (BE), Bière (VD) und Sitten (VS) zahlreiche Militärangehörige an Erbrechen und Durchfall erkrankt.

Neuste Erkenntnissen des Lebensmittelhygiene-Inspektorats der Armee zeigen, dass in Jassbach der Nudelsalat mit Bakterien belastet war, was zu Lebensmittelvergiftungen geführt haben könnte, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

Auch in Sitten scheint die Ursache gefunden: So wurde eine Verkeimung des Wassers in einem Reinigungsschlauch der Küche festgestellt. Für die Durchfallerkrankungen in Bière stand der Auslöser bereits fest: mit Bakterien belasteter Salat.

Lieferant prüft Hygieneprozesse

Die Untersuchungen zu den Vorfällen sind noch im Gange. Als Sofortmassnahme habe die Armee in allen Kasernen darauf hingewiesen, dass die «Just in Time»-Produktion angewendet und auf das Aufwärmen von Speisen bei hohen Temperaturen verzichtet werden soll. Der Lieferant des mit Bakterien belasteten Fertigsalats in Bière habe seine Hygieneprozesse überprüft und korrigiert.

Zudem seien Desinfektionsmassnahmen und vermehrte Kontrollen angeordnet worden. Ferner werde ab sofort der Fokus im Grundausbildungsdienst vertiefter auf die Kenntnisse bei der Wareneingangskontrolle, der Kochtemperaturen und des Abkühlungsprozesses gelegt.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Komisch, war KueChef.. OK, im Tessin.. da haben wir nie gewaermt, das hat immer was anderes gegeben... und das Uebriggebliebene.. das haben wir mit Segnung des Oberst den Einheimischen abgegeben.. gratis.. die kamen mit ihren Milchkesseli am Abend..
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wenn schon vom Tessin die Rede ist habe ich dazu ein passendes Sprichwort: " SE non e vero e ben trovato";-)
  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Was soll das?Militär ist kein Hotelbetrieb,es ist Training für den Ernstfall.
    Bei diesem muss das Essen im Felde zubereitet werden,und ein guter
    Küchenchef hat das mit seinen Mannen locker im Griff.Da braucht es keinen
    Conveniencefood,sondern einen guten Fourier,örtliche Lieferanten für
    Frischprodukte und einen guten Küchef.
  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Immer wieder dieser Nudelsalat.... war vor 60 Jahren schon ein Thema.... Wie hiess es früher es so schön: Was Du nicht schälen kannst, das koche.
    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Habe noch nie ungekochten Nudelsalat gesehen!
    2. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Bei uns hat der Kusche die Spaghetti zwar noch "irgendwie" gekocht, aber ungesalzen. Schmeckt nicht ganz gut.