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Nach Sergio Marchionnes Tod Unispital spricht von «schwerer Erkrankung»

  • Sergio Marchionne hat sich vor seinem Tod über ein Jahr lang immer wieder im Universitätsspital Zürich (USZ) behandeln lassen, wie das Spital mitteilt.
  • Das Spital schreibt von einer «schweren Erkrankung». Obwohl sämtliche Möglichkeiten der Spitzenmedizin ausgeschöpft worden seien, sei Marchionne leider verstorben.
  • Das USZ reagiert damit auf Spekulationen in den Medien.

Das Spital bestätigt damit, dass der langjährige Fiat-Chrysler-Chef Patient am USZ war. «Wir bedauern seinen Tod ausserordentlich und drücken der Familie unser tiefstes Beileid aus.»

Zur Art der Erkrankung gab das Unispital keine Details bekannt. Das Arztgeheimnis habe einen hohen Stellenwert für das USZ, heisst es in der Mitteilung. Die Orientierung über den Gesundheitszustand sei Sache der Patientinnen und Patienten oder deren Angehörigen.

Der verstorbene Ex-Fiat-Chef Sergio Marchionne
Legende: Der verstorbene Ex-Fiat-Chef Sergio Marchionne. Keystone

Aus diesem Grund habe das USZ bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Stellung zur Hospitalisierung und Behandlung von Sergio Marchionne genommen. Die jetzige Stellungnahme erfolgte gemäss den Angaben, um weitere Medienspekulationen zu vermeiden.

Am Mittwoch hatte Fiat den Tod des 66-jährigen italo-kanadischen Managers bekannt gegeben. Nach einer Schulteroperation sei es zu unerwarteten Komplikationen gekommen, die sich verschlechtert hätten, hatte es in einer ersten Begründung geheissen. Medien berichteten später, Marchionne habe an einer Krebserkrankung gelitten, operiert worden sei er wegen eines Sarkoms an der Schulter.

Legende: Video Spekulationen um Marchionnes Tod abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
Aus Tagesschau vom 25.07.2018.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Sage nur soviel, dass das Leben endlich ist für alle, ob Arm, Reich, Manager, Strassenwischer kein einziger Menschen hat ein unendliches Leben. Was zurück bleibt sind Erinnerungen der Verstorbenen. Drücke der Familie und den Angehörigen mein Beileid aus und wünsche ihnen viel Kraft für die Zukunft. Möge Sergio Marchionne in Frieden ruhen.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die Egalite siegt soch, aber leider nur noch ganz zuletzt....
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  • Kommentar von Manuel Pestalozzi (M. Pestalozzi)
    Informationstechnisch ist es in dieser traurigen Geschichte bisher nicht so gut gelaufen. Gestern hiess es noch, die Operation sei in einer Privatklinik erfolgt. Daraus schloss man, dass der Patient nach unerwarteten Komplikationen von dort notfallmässig ins Unispital überführt wurde. Heute nun wird er quasi als Stammkunde des Unispitals bezeichnet. Von der Privatklinik kein Wort mehr. Diese Unklarheiten schädigen leider den Ruf des Spitalstandorts Zürich. Und das ist von allgemeinem Interesse.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die Unterschiede zwischen Privatkliniken und Ponzenverwoehnung in staatlichen Spitaelern sind nur noch minim. Ab Empfang sind die Bereiche oft streng getrennt. Wobei schon am Empfang Drittklassnotfallpatienten stehen oder sitzen gelassen werden, bis die nicht dringenden Sonderwuensche von privilegieten Patienten abgehandelt sind....
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  • Kommentar von Klaus Kreuter (KallePalle)
    Wie weit wollen wir denn noch gehen? Natürlich verhält sich das USZ hier vorbildlich, die Sensationsgier wird hoffentlich nicht weiter befriedigt. SM - Ruhe in Frieden.
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