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Legende: Audio «Was passiert ist, ist nicht zu tolerieren» abspielen. Laufzeit 29:57 Minuten.
Aus Samstagsrundschau vom 23.03.2019.
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Nach Spielabbruch in Sion Amherd fordert harte Strafen für gewalttätige Fans

Die Sportministerin will einen runden Tisch mit allen Beteiligten und dabei die Fussballclubs in die Pflicht nehmen.

Pyros im Stadion. Brennender Rasen. Gewalttätige Fussballfans. Letztes Wochenende musste das Spiel Sion-GC abgebrochen werden. Nach dem Vorfall war der Aufschrei gross.

«Was in Sion passiert ist, ist nicht zu tolerieren», sagt Bundesrätin Viola Amherd in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF. Spieler und andere Zuschauer hätten verletzt werden können. Die Sportministerin will nun alle Beteiligten an einen Tisch bringen, wie sie in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagt.

Clubs sollen in die Pflicht genommen werden

Klar, es habe in den letzten Jahren schon runde Tische gegeben – sie wolle es aber trotzdem nochmals versuchen. «Ich werde nochmals einen Anlauf nehmen.» Clubs, die Fussballliga, Fanclubs und die Spielergewerkschaft wolle sie in Zusammenarbeit mit dem Justizdepartement an einen Tisch bringen. Die Clubs müssten dabei in die Pflicht genommen werden, so Amherd.

Man muss diese Leute anzeigen und dann hart bestrafen.
Autor: Viola AmherdBundesrätin

Der Termin für ein solches Treffen ist noch offen. Klar hingegen ist, ein runder Tisch allein reicht nicht, das weiss auch die Bundesrätin. Wie also hält man die Randalierer tatsächlich von den Stadien fern? Ein hartes Durchgreifen sei entscheidend, sagt sie. Man müsse jene, die für solche Taten verantwortlich sind, strafrechtlich konsequent verfolgen. «Man muss diese Leute anzeigen und dann hart bestrafen.» Alles andere bringe nichts.

Mehr Polizeipräsenz?

Um die Gewalt in den Stadien zu reduzieren, schliesst Bundesrätin Viola Amherd auch mehr Polizeipräsenz nicht aus. Das sei schon denkbar. Mehr Beamte bedeuten aber höhere Kosten. Wer also würde das bezahlen?

«Ich bin nicht der Meinung, dass man diese Kosten alle der öffentlichen Hand aufladen kann.» Hier brauche es Lösungen zwischen den Veranstaltern und der öffentlichen Hand. Fussball-Clubs, Stadien wie auch der Schweizerische Fussballverband und Fans sind also weiterhin gefordert.

Legende: Video GC-Fans sorgten am Sonntag für den Abbruch des Spiels Sion-GC abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.03.2019.
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16 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Frau Amherd.. da bin auch ich Iher Meinung....!
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    1. Antwort von Edi Steinlin  (Chäsli)
      Ich auch, nur mit der jetzigen Justiz gibt es nicht viel mehr als bedingte Geldstrafen. Ausser Autofahrern und Sittenstrolchen wird niemand richtig bestraft.
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  • Kommentar von Matthias Braun  (Matthias Braun)
    Wer hier gegen Fans und Krawallbrüder schiesst, hat beim besten Willen Nichts über eine demonstrative Aktion verstanden. Die Sache im sittener Station, geht denke ich, direkt an den Grashoppers-Club in Form von Protest, Kritik etc. --> so sollten auch Strafen und Massnahmen abgewickelt werden - direkt dem Fussballclub zugeordnet!
    Ich hoffe das GC ein hohes Bussgeld erwartet oder ein kompletes Stationverbot bei nächsten Spielen. - So wäre auch der Protest an der richtigen Adresse angelangt.
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  • Kommentar von Peter Frei  (Piotr)
    Liebe Frau Amherd, Ihr Votum in Ehren, aber den „runden Tisch“ können Sie sich sparen, das haben andere bereits versucht - völlig wirkungslos! Ihre Ankündigung betr. konsequenter Strafverfolgung lässt jedoch Hoffnung aufkommen, dass man diesen hirnlosen Volldeppen endlich habhaft wird. Anklagepunkt: mindestens versuchte schwere Körperverletzung mit Inkaufnahme einer Todesfolge!!!
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