Zum Inhalt springen
Inhalt

Neue Departementsverteilung Stühlerücken im Bundesrat verschoben

Der neue Bundesrat.
Legende: Welches Departement übernehmen die Neuen? Erst in der nächsten Woche wird darüber Klarheit herrschen. Keystone

Seit Mittwoch hat die Schweiz zwei neue Bundesrätinnen. Welche Departemente Karin Keller-Sutter und Viola Amherd am 1. Januar übernehmen, sollte am Freitag entschieden werden. Wegen einer vollen Agenda des Bundesrates wurde dieser Punkt allerdings auf nächste Woche verschoben.

Welches Ministerium Viola Amherd und Karin Keller-Sutter übernehmen, liegt nicht in ihrer Hand. Vom Dienstältesten beginnend, dürfen die Bundesräte ihre Wünsche äussern. Den Anfang wird Ueli Maurer machen. Er steht dem Finanzdepartement vor.

Ihm folgen Simonetta Sommaruga (Justiz und Polizei), Alain Berset (Innendepartement), Guy Parmelin (Verteidigung), und Ignazio Cassis (Aussenministerium).

Legende: Video Berset: «Diskussion über Departementsverteilung geht weiter» abspielen. Laufzeit 00:18 Minuten.
Aus News-Clip vom 07.12.2018.

«Ueli Maurer wird wohl bei den Finanzen bleiben. Er ist dort erst seit drei Jahren», glaubt SRF-Bundeshauskorrespondent Fritz Reimann. Simonetta Sommaruga dagegen habe Justiz und Polizei schon lange für sich. Für sie wäre das UVEK eine attraktive Alternative, so Reimann. «Und Alain Berset könnte sich als Ökonom wohl vorstellen, Wirtschaftsminister zu werden.»

Kommt eine Frau ins VBS?

Tritt dieses Gedankenspiel so ein, dann wäre für Karin Keller-Sutter der Weg frei ins Innenministerium. Und Viola Amherd könnte die Nachfolge von Simonetta Sommaruga im Justizdepartement übernehmen.

Aber das alles wäre Makulatur, sollte Guy Parmelin das Militär abgeben. «Das würde dann bedeuten, dass eine der beiden Neuen das VBS übernehmen müsste.» Die Schweiz hätte dann ihre erste Verteidigungsministerin.

Legende: Video Aus dem Archiv: Wer bekommt welches Departement? abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.12.2018.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Es wäre zu schade, wenn Karin Keller im VBS "versenkt" wird. Politik muss heute verkauft werden, deshalb sind die Bundesräte auch "die Verkäufer" der Schweiz im Ausland. Karin Keller würde in einem international ausgerichteten Departement sicher wertvolle Dienste für unser Land leisten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Keine Ausrede ist fuer Nixtun zu faul. Sei es Rahmenabkommen oder Deppartementsverteilung. Beim Respekt vor den Regeln ist das ein kurzer Chut. Jeder sagt in der bekannten Reiheinfolge, ob er bleibt, oder wohin er wechselt. Am Schluss sagt zuerst Amherd und dann KKS, welches der beiden freien Deppartemente sie waehlen. Moeglicherweise streuen die Buergerlichen, welche die Sozis von gewissen Deppartementen fernhalten wollen, Sand ins bewaehrte Getriebe....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jürg Häusermann (Ebenda)
      Hoffen wir es.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Haeusermann - Noe. Das Anciennitaetsprinzip ist in der aktuell versagenden Armee war in Notzeiten deren Rettung. Wahlen und Befoerderungen erfolgen nach Regeln statt Willkuer damit politische Ziele verfolgender Einmenglern. Auch die Buettel sollten wieder beamtet werden, mit Beschwerderecht gegen unbegruendete Missachtungen des Rangalters. Wenn man Buettel in uneeignete Stellen nicht nur zwingt, sondern ewig darin festhaelt, verludert jede Behoerde....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bendicht Häberli (bendicht.haeberli)
    Würde sehr begrüssen, wenn Frau Keller-Sutter das VBS übernehmen würde. Das Departement wird seit mehr als 15 Jahren von der SVP geführt, ein Parteiwechsel würde nicht schaden. Umso mehr die Notfallversicherung der Schweiz (Armee) in arger Schieflage ist: Abgespeckt bis zum Gehtnichtmehr, keine genügende Luftververteidigung, verschlampte Erneuerung der Artillerie, Panzertruppen, Führungsunterstützungsmittel u.a.m. Frau Keller traue ich die bestmögliche Lösung zu - als Sicherheit für unser Land.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Fürer (Hans F.)
      Nur das nicht! Frau Keller-Sutter könnte ihre unbestrittenen Qualitäten in jedem anderen Departement weit nützlicher als im VBS einsetzen. Parmelin soll erst einmal die schier endlose Flugzeug-Geschichte über die Runden bringen und sein Departement nicht schon nach kurzer Zeit als Scherbenhaufen verlassen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Und ich würde es sehr begrüssen, wenn Karin Keller-Sutter das EJPD übernehmen würde. Seit das EJPD nicht mehr von der SVP geführt wird, hat sich die Zahl der Asylsuchenden und Flüchtlinge drastisch vermehrt. Karin Keller-Sutter könnte ich das EJPD zutrauen. Sie hat als Regierungsrätin bewiesen, dass sie in dieser Angelegenheit eine schärfere Gangart hatte. Sommaruga könnte das UVEK übernehmen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen