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Fazit:
Die Studie im Auftrag der Schweizerischen Energiestiftung, die sich für eine ökologische Energieversorgung starkmacht, identifiziert insgesamt 112 Fehlanreize in der Energiepolitik. Würden die sieben wichtigsten Fehlanreize korrigiert, könnte die Schweiz laut der Studie knapp 10 Terrawattstunden Energie oder rund fünf Prozent des Gesamtenergieverbrauchs sparen.
Die grössten Fehlanreize, diejenigen im Verkehr, dürften am schwierigsten zu beseitigen sein. Etwas anders sieht es beim Stromverbrauch aus. Mit dem sogenannten Mantelerlass will der Bund die Stromversorger zu Effizienzmassnahmen verpflichten. Die entsprechende Vorlage kommt im Juni an die Urne – es wird spannend sein zu sehen, wie hoch das Stimmvolk die Energieeffizienz gewichtet.