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Neujahr in Pandemiezeiten Das sagen SRF-User zu den illegalen Silvesterpartys

In Volketswil (ZH) und Villeneuve (VD) fanden an Silvester Veranstaltungen mit über hundert Gästen statt, die von der Polizei aufgelöst wurden. Die beiden Vorfälle stossen in der SRF-Community auf Verständnis und Empörung gleichermassen.

Dies ist eine logische Folgerung der monatelangen Einschränkungen.
Autor: Joel Aschwanden

SRF-User Joel Aschwanden versteht die Partygängerinnen und Partygänger. Er denkt, je länger die Massnahmen andauerten, desto häufiger würden solche Aktionen geschehen. So auch Michi Trachsel, der selbst in seinen Zwanzigern ist und soziale Kontakte schmerzlich vermisst. Dennoch empfindet er solche Partys als eine Respektlosigkeit gegenüber der breiten Bevölkerung, welche sich an die Massnahmen hält.

Kurt E. Müller denkt an die Polizistinnen und Polizisten: «Den Jungen, die seit bald einem Jahr praktisch gar nichts mehr dürfen und dafür in den nächsten 50 Jahren Milliardenschulden abzahlen müssen, die Silvesterparty vermiesen? Für mich ein Grund, niemals Polizist zu werden.»

Habe über die ganzen Feiertage auf jeden Kontakt verzichtet... Soll das denn immer so weitergehen... Endlich Vorschriften einhalten, damit wir aus dem Dilemma herauskommen.
Autor: Emmy Müller

Paul Wagner ist derselben Meinung wie Emmy Müller: «Sie selbst verlängern die Pandemie mit ihrem Widerstand!» Und Martin Gebauer fragt sich, weshalb es für viele so schwer sei, einen «pandemiefreundlichen» Lebensstil zu pflegen.

Höhere Bussen = mehr Sicherheit?

Viele Userinnen und User diskutieren über die drohende Strafe für die Partygängerinnen und Partygänger. «Statt die Partygänger zu büssen, könnte man sie auch einfach zehn Tage in Quarantäne setzen. Würde mehr nützen», findet Rolf Helbling. August Huber würde Quarantäne und Bussen begrüssen.

Was lösen die illegalen Silvester-Parties bei Ihnen aus? Sagen Sie es uns in den Kommentaren.

SRF 4 News, 01.01.2021, 10:30 Uhr;

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184 Kommentare

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  • Kommentar von Rochus Schmid  (Rochus Schmid)
    Mein Vorschlag war im April: die Risikogruppen schützen und für die Jungen mehrtägige Musikfestivals wo sie eine gute Zeit haben und sich bewusst anstecken lassen.
    Sie hätten ein kleines Risiko gehabt zu erkranken und sie wären anschliessend ein Übertragungspuffer für die Gesellschaft gewesen.
    Eintauchen ins Leben statt ängstlich alles vor sich herzuschieben.
    Juristen und Virologen haben zuwrnig praktischen Sinn, aber sie haben diesen Holzweg geschaffen.
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  • Kommentar von Werner Gerber  (1Berliner)
    Für mich ist das Party-Thema ein Gimmik. Interessant wären die dahinter liegenden Fragen: wie wollen wir leben? Konsum versus Verantwortung? Die Frage nach dem Generationenvertrag taucht auf. ICH versus WIR. Was ist das Normale? Ich sehe Corona schon lange als Chance für eine Transformation: da wo die Angst ist, ist der Weg, die Erkenntnis.
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  • Kommentar von Joerg Schmuecker  (Trolli)
    Natürlich ist es nicht in Ordnung wenn die Regeln, die wir als Gesellschaft gesetzt haben, von einzelnen gebrochen werden. Habe aber Verständnis!

    Seit fast einem Jahr erwarten wir von den Jungen, dass sie sich einschränken, um das Gesundheitssystem vor einer Überflutung zu schützen. Auf der anderen Seite höre ich immer wieder Ältere argumentieren, dass sie sich mit ihrer Familie treffen und das Risiko einer Ansteckung in Kauf nehmen. Es ist schwer, aber das geht nicht!
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    1. Antwort von Patricia Mutaleno  (Patricia Mutaleno)
      @Trolli Von uns allen wird erwartet das wir uns einschränken. Die Partygänger werden sicher so alt sein um zu wissen, dass ihr Verhalten nicht korrekt war. Meine ganze Familie musste 10 Tage in Isolation. Wissen Sie wie nervig das war? Ich habe dafür kein Verständnis. Das die Restaurants zu sind, finde ich nicht korrekt. Denn die haben die Sache im Griff. Es sind eher solche Zusammenkünfte, die das Virus wieder aufleben lassen.
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