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Online-Umfrage Das meinen SRF-User zum Ausbau des Strassennetzes

Legende: Video Aus dem Archiv: Milliardeninvestitionen ins Strassennetz abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.03.2019.

Eines war nach der gestrigen Parlamentsdebatte schnell klar: Der Nationalrat will den Strassenbau massiv vorantreiben. Er stockte die vom Bundesrat beantragten Mittel für 2019 kräftig auf – von 4.6 auf 6.1 Milliarden Franken.

Die bürgerliche Mehrheit war der Ansicht, die Kapazitätserweiterung sei nötig, um das Nationalstrassennetz vor dem Kollaps zu bewahren. Schon heute stünden Autofahrer viel zu lange im Stau, monierte FDP-Nationalrat Thierry Burkart. Die Linke hingegen kritisierte die nationalrätlichen Pläne als klimaschädlich. Mit dem Ausbau des Strassennetzes würde der CO2-Ausstoss erhöht. «Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten», warnte Lisa Mazzone von den Grünen.

SRF-User für Klimaschutz

Doch was meint die Bevölkerung zu den Ausbau-Plänen? Eine nicht-repräsentative Umfrage von SRF News liefert erste Indizien: Über zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer gewichten den Umweltschutz höher als die Staubekämpfung. Nur für 29 Prozent der 985 Teilnehmer ist der Ausbau der Strasse wichtiger als der Schutz der Umwelt.

Die Umfrageergebnisse. 71 Prozent geben an der Umweltschutz sei ihnen wichtiger als die Staubekämpfung. 29 Prozent sagen das Gegenteil.
Legende: SRF News

In den Kommentarspalten ist das Bild nicht ganz so eindeutig: Viele User stehen dem Strassenausbau kritisch gegenüber. «Mehr Strassen führen zu mehr Verkehr. Die vorgeschlagene Lösung, ist keine Lösung, sondern Teil des Problems», meint beispielsweise Pascal Moser. Und Jospeh de Mol pflichtet bei: «Die Gleichung lautet: Mehr Strassen, mehr Verkehr! So einfach ist das». Dies würde die Umwelt unnötig belasten.

Die Gleichung lautet: Mehr Strassen, mehr Verkehr!
Autor: Joseph de MolSRF-User

Andere hingegen orten das Problem bei der Zuwanderung. «Die vielen Zuzügler, wo sie auch herkommen, benötigen ein entsprechendes Strassennetz», schreibt Christa Wüstner. Für die nächsten Generationen hätte dies eine «zubetonierte Schweiz» zur Folge. Und auch Konrad Schläpfer meint: «Mehr Menschen, mehr CO2. Ist doch irgendwie logisch?»

Alternative Lösungen

Auch alternative Vorschläge werden in die Diskussion eingebracht. So schreibt Herr Lüthi er würde «Fahrgemeinschafts-Spuren», die nur von Autos mit mehr als einem Insassen benutzt werden dürfen, begrüssen. Und Valentin Lendi schlägt eine Verkürzung der Arbeitswege vor: «Home Office bietet die Möglichkeit, einmal ganz einfach zuhause bleiben». Dies würde die Staustunden und folglich auch die Umweltbelastung reduzieren.

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13 Kommentare

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