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Parlament startet Untersuchung Versuchte Erpressung gegen Alain Berset hat politisches Nachspiel

  • Im Fall einer versuchten Erpressung gegen Bundesrat Alain Berset wird die Verhältnismässigkeit des Einsatzes der Sondereinheit «Tigris» der Bundeskriminalpolizei überprüft.
  • Auch dem Vorwurf des Missbrauchs von Steuergeldern soll nachgegangen werden.
  • Dies teilen die Geschäftsprüfungskommissionen von National- und Ständerat am Montag mit.
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Aus dem Archiv: Politiker fordern Untersuchung zu Vorwürfen
Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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Subkommissionen der Geschäftsprüfungskommissionen sind bereits daran, in Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft zu prüfen, ob das abgeschlossene Strafverfahren gegen die Frau, welche Bundesrat Alain Berset im Jahr 2019 zu erpressen versuchte, den üblichen Standards entsprochen hat oder ob allenfalls wegen der Prominenz des Opfers unangemessen vorgegangen wurde.

Erpressungsversuch mit rechtskräftigem Urteil

Im November 2020 hatte die «Weltwoche» publik gemacht, dass die Bundesanwaltschaft im September 2020 eine Frau wegen versuchter Erpressung gegen Berset zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt hatte. Das Urteil ist rechtskräftig. Berset erklärte daraufhin, es handle sich um eine «private Angelegenheit», die erledigt sei.

Bekannt ist, dass die Frau versuchte, Berset mit privaten Dokumenten zu erpressen. Der Bundesrat erstattete Strafanzeige. Die Täterin forderte Berset gemäss Strafbefehl zunächst «zur Bezahlung einer ausstehenden Schuld von 100'000 Franken» auf, nahm später aber davon wieder Abstand.

SRF 4 News, 17.10.2021, 12:30 Uhr;

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101 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community
    An dieser Stelle schliessen wir die Kommentarspalte. Vielen Dank fürs Mitdiskutieren. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und vielleicht bis morgen. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Clemens Lüthi  (clou)
    Wenn Herr Berset Staatsgelder einsetzt, um sich den Rücken freizuhalten für seine wirklichen Aufgaben ist das doch auch im Interesse der Bevölkerung. Kein Grund für Schnappatmung der Boulevardpresse wie WW etc.
  • Kommentar von Leon Turcan  (Leon3103)
    Das sollte schon untersucht werden, aber sofern nichts ist, muss Berset auch nicht öffentlich an den Pranger gestellt werden, nur weil er für gewisse Leute nicht ins politische Bild passt oder weil gewissen Leuten seine Arbeit während der Pandemie gegen den Strich ging. Naja, zum Glück ist er Gesundheitsminister und nicht etwa Ueli Maurer. Dann würde die Weltwoche vermutlich auch nur noch nette Beiträge verfassen, wäre ja langweilig