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War die Messerattacke in Morges die Tat eines IS-Anhängers?
Aus 10 vor 10 vom 17.09.2020.
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Radikaler Islamist Die Geschichte hinter dem Messerstecher von Morges

  • Laut RTS hat der schweizerisch-türkische Doppelbürger aus «Rache gegenüber der Schweiz gehandelt».
  • Der mutmassliche Täter ist in einem Vorort von Lausanne aufgewachsen. Bereits 2017 wird seine islamistische Radikalisierung sichtbar.
  • Die Behörden hatten ihn wegen dschihadistischer Umtriebe im Visier.
  • Im Juli kam er aus der Untersuchungshaft frei.

War das Verbrechen ein Anschlag oder vielleicht doch die Tat eines Verwirrten? Bei der langen Vorgeschichte des Tatverdächtigen O. deutet vieles auf ein terroristisches Motiv hin.

Bereits vor drei Jahren verbreitet O. IS-Propaganda, worauf auch der Nachrichtendienst des Bundes auf ihn aufmerksam wird. 10vor10 konnte in den Justizakten von 2017 erkennen, dass der Messerstecher von Morges auch Kontakt zu anderen Islamisten hatte.

Vor einem Jahr kommen weitere Details ans Licht. O. hatte zunehmend psychische Probleme, woraufhin sein Marihuana-Konsum stark anstieg.

Über ein Jahr in Untersuchungshaft

Im selben Jahr wird dann die Bundesanwaltschaft auf den Mann aufmerksam, nachdem er bei einer Tankstelle in seinem Wohnort versucht, ein Feuer zu legen. Er bleibt über ein Jahr in Untersuchungshaft.

Doch überraschend kommt O. im Juli 2020 wieder frei. Jedoch nur unter den Auflagen, dass er nachts zuhause bleibe und sich regelmässig bei der Polizei melde.

Das Problem: Der 26-Jährige hält sich nicht vollständig an diese Auflagen, trotz seiner Verstösse bleibt O. auf freiem Fuss. Die dramatischen Folgen sind bekannt.

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10vor10, 17.09.2020;

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