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Reaktion auf Liestal-Demo #NoLiestal: Tausende protestieren online gegen Corona-Demos

  • Unter dem Hashtag #NoLiestal rufen tausende Twitter-Userinnen und User dazu auf, die Corona-Massnahmen und die Wissenschaft ernst zu nehmen.
  • Man solle alles dafür tun, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen.
  • Die Protestierenden reagieren damit auf die Anti-Corona-Demonstration in Liestal vom 20. März.

Initiiert wurde die Online-Demonstration von Kabarettist, Musiker und Schauspieler Nils Althaus und Politikerin Lea Kusano. So heisst es in einem Tweet von Althaus: «Ich demonstriere, aber ohne andere anzustecken. Für frühe und wirksame Massnahmen. Für Masken. Gegen weitere Wellen. Gegen die Rücksichtslosigkeit von Liestal. Demonstrierst du mit?»

Die Aktion scheint auf Anklang zu stossen. Schon am Donnerstagmorgen trendet der Hashtag #NoLiestal auf Twitter und über 10'000 Tweets gehen auf der Social-Media-Plattform ein. Initiantin Lea Kusano setzt sich in einem Video «gegen das unaufgeklärte Gedankengut, gegen Verschwörungstheorien & braune Ideologien & für eine langfristige Pandemiepolitik mit tiefen Fallzahlen» ein.

Twitter-User Urs Brönnimann schreibt: «Lieber Aarewellen, statt weitere Wellen.»

Und auch Userin «PrettyDamnSwiss» stellt sich klar gegen die Demonstration in Liestal: «Zusammen mit Vernunft gegen eine 3. und 4. Welle – nicht mit Trotz gegen Massnahmen! Darum auch für mich ganz klar: Keine verantwortungslosen Superspreader-Demos mehr!»

Auch SP-Nationalrätin Min Li Marti äussert sich auf Twitter zu der Aktion: «Wir kommen hier nur gemeinsam raus», meint Marti.

Echo der Zeit, 21.03.2021, 18 Uhr

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65 Kommentare

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  • Kommentar von Gianni Romagnoli  (GiRom)
    Es ist höchste Zeit, dass in der Öffentlichkeit die wahren Verhältnisse bezüglich Volksmeinung ersichtlich werden. So hatten in der letzten Session in Bern diverse Parlamenterier ihre Öffnungsforderungen im Parlament mit dem Umstand begründet, sie hätten von "vielen Bürgern" diesbezügliche briefliche Aufforderungen erhalten.
    Jetzt kann ich beruhigt feststellen, dass es sich damals lediglich um eine (laute) Minderheit gehandelt hatte!
    1. Antwort von Simon Pfister  (Simon Pfister)
      Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis?
  • Kommentar von Michael Mauerhofer  (mmhofer)
    Herr Pfister. Eben, das vermute ich auch. Zur Erinnerung: Vor 12 Monaten hiess es noch Masken würden nichts bringen. Und mir käme noch einiges in den Sinn zu möglichen Alibiübungen ..
  • Kommentar von Simon Pfister  (Simon Pfister)
    Es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die einen Nutzen für das Outdoor-Maskentragen belegt, nicht eine. Aber auf diese Weise kann man halt die Menschen besser gängeln und gleichzeitig verhindern, dass missliebige Demonstrationen stattfinden.
    1. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      solange man abstand halten kann draussen sind masken ja auch kein thema. gemeinsam schulter an schulter dicht hintereinander schreiend durch die gassen ziehen ist ein komplett anderes game.
    2. Antwort von Simon Pfister  (Simon Pfister)
      Wie gesagt, Herr Spirig, es gibt keine wissenschaftliche Evidenz für die Maskentragpflicht im Freien. Im Übrigen auch nicht für alle anderen nichtmedizinischen Massnahmen.
    3. Antwort von Simon Pfister  (Simon Pfister)
      Es wurde übrigens nicht geschrien, aber viel gelacht, und manche haben sogar gesungen. Ein sehr menschenfreundlicher Anlass eben.