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Rechtsstreit mit Ringier Jolanda Spiess-Hegglin zieht Urteil weiter

  • Die ehemalige Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin ist mit dem Urteil des Kantonsgerichts nicht zufrieden. Sie legt Berufung ein.
  • Sie begründet ihren Entscheid mit der «fehlenden Entschuldigungskultur in den Schweizer Medien», wie sie der «Aargauer Zeitung» sagt.
  • Auch die Ringier-Gruppe mit dem «Blick» ficht das Urteil an.
Legende: Video Aus dem Archiv: Spiess-Hegglin gewinnt Prozess gegen «Blick» abspielen. Laufzeit 03:12 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 10.05.2019.

Im Urteil des Kantonsgerichts vom Mai wurde festgehalten, dass der «Blick» die Intimsphäre von Jolanda Spiess-Hegglin in krasser Weise missachtet hatte. Der «Blick» wurde zur Zahlung einer Genugtuung verpflichtet. Den Antrag auf die Veröffentlichung einer Entschuldigung wies das Gericht aber ab.

Diese fordert Spiess-Hegglin nun vor dem Obergericht ein. Darin soll der «Blick» sein Bedauern äussern und für die «unfaire und persönlichkeitsverletzende Berichterstattung» um Verzeihung bitten.

Auch Ringier akzeptiert das Urteil von Anfang Mai nicht. Man teile die Ansichten des Kantonsgerichts Zug in den beiden wesentlichen Punkten nicht, teilte der Verlag mit. Ringier sei weiterhin der Meinung, dass die Feststellung einer Persönlichkeitsverletzung zu Unrecht erfolgt und entsprechend auch keine Genugtuung zuzusprechen sei.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Kramer  (Kaspar)
    Nun geht es also doch noch ums Geld.
    Bei der Entschuldigungskultur ist uns auf breiter Front sowieso das Bewusstsein längstens abhanden gekommen, dass man wegen eines begangenen Fehlverhaltens um Entschuldigung bittet, worauf der / die Geschädigte der Bitte stattgeben kann oder (bei einer bevorstehenden Vendetta) eben nicht.
    das landläufig zwischen den Zähnen hervorgedrückte 'tschuldigung ist kaum je ehrlich oder selbstkritisch gemeint.
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  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Man mag ein Fan von Frau Spiess-Hegglin sein oder nicht, fest steht: Die Medien agieren oft hahnebüchen, was den Persönlichkeitsschutz von Personen anbelangt. Bevor Sachverhalte erwiesen oder gerichtlich erhärtet sind, werden durch Suggestivfragen Menschen medial vorverurteilt, dies alles, um die Sensationslüsternheit des Mobs zu befriedigen und die Umsatzzahlen zu steigern. Daher ist es richtig, die Medien zur Verantwortung zu ziehen.
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    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Wie lange wollen uns die Medien noch langweilen mit privaten peinlichen Erlebnissen wo es letztlich nur um Geld geht seit 2014 immer wieder neue Versuche nach Aufmerksamkeit haben wir wirklich keine anderen Probleme
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