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UPC muss knapp 30 Millionen Franken Busse zahlen
Aus HeuteMorgen vom 20.10.2020.
abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
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Saftige Weko-Busse für UPC UPC hat Eishockeyrechte missbraucht

  • Die UPC hat die Fernsehrechte an der Schweizer Eishockeymeisterschaft missbraucht.
  • Zu diesem Schluss kommt die Wettbewerbskommission (Weko).
  • Weil UPC der Swisscom jahrelang die Übertragung von Eishockey verweigerte, wird sie mit 30 Millionen Franken gebüsst.

UPC hatte sich die exklusiven Fernsehrechte für Spiele der Schweizer Eishockeymeisterschaft für die Jahre 2017 bis 2022 gesichert. Sie habe ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht, indem sie der Swisscom bis Sommer 2020 jegliches Angebot für die Ausstrahlung von Live-Eishockey verweigert habe, erklärte die Weko.

Fans waren die Leidtragenden

Mit dieser Verhaltensweise habe UPC die Swisscom in unzulässiger Weise im Wettbewerb behindert, stellte die Weko fest. Für die kartellrechtlich unzulässig Verweigerung wird die Kabelnetzbetreiberin mit rund 30 Millionen Franken gebüsst. Der Entscheid kann an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden.

Davor hatte die Swisscom jahrelang in der Übertragung von Sportspielen dominiert. Dann stieg UPC mit MySports in das Geschäft ein. In die Röhre guckten ab der Saison 2017 vor allem die Fans: Sie mussten sowohl Teleclub als auch MySports abonnieren, wenn sie Zugriff auf die volle Ladung Sport haben wollten.

Inzwischen haben sich UPC und Swisscom darauf geeinigt, sich gegenseitig ihre Sportinhalte zugänglich zu machen.

SRF 4 News; 20.10.20; 8:00 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Weber  (CWeb)
    Als UPC Kunde muss ich 3 Family-Channel für 40.-/Monat abonnieren, um Teleclub Sport abonnieren zu dürfen. Liebe Weko, DA wäre mal Handlungsbedarf.
    1. Antwort von David Huser  (Dave21)
      Sind wir mal ehrlich: Sie müssen überhaupt nichts. Sie wollen.
  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Davor war Swisscom gebüsst worden.
    Aber beide verdienen mit ihren Abos so viel Geld, dass seit Jahren der Nichtabonent leer ausgeht. Ich würde bei den Exklusivrechten ansetzen. Mehr Anbieter, mehr Markt ergibt mehr Zuschauer und weniger abstruse Löhne (vor allem im Fussball) und Ablösesummen.
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    30 Mio. juckt die nicht mal am kleinen Zeh.