Zum Inhalt springen

Header

Audio
Schneeschäden in der Schweiz
Aus HeuteMorgen vom 28.01.2021.
abspielen. Laufzeit 01:11 Minuten.
Inhalt

Schneechaos in der Schweiz In Zürich gab es die meisten Schäden durch heftigen Schneefall

Besonders an den Bäumen war die Wetterwucht am klarsten erkennbar. Diverse Kantone ziehen nun Schadensbilanz.

Mitte Januar ist von der Region Zürich bis in die Ostschweiz eine rekordverdächtige Menge an Neuschnee gefallen. Vielerorts verzeichneten beispielsweise die unterschiedlichen Kantonspolizeien grosse Schäden – besonders an den Bäumen war die Wetterwucht am klarsten erkennbar.

Am stärksten betroffen war Zürich, wo über 1000 Bäume durch den vielen Schnee beschädigt wurden. Der Gesamtschaden wird auf mehrere Millionen Franken geschätzt. Auch jetzt sei man noch mit Aufräumen beschäftigt, sagt Tanja Huber von Grünstadt Zürich: «Momentan sichern unsere Leute die Gefahrenzonen. Wir empfehlen aber immer noch, sich nicht unter den Bäumen oder neben den Bäumen aufzuhalten.»

Die Situation in der Stadt St. Gallen

In der Stadt St. Gallen gibt es hingegen kaum Schäden. Adrian Stolz von der Stadt St. Gallen sieht dafür vor allem zwei Gründe. Einerseits sei der Schnee in der höhergelegenen Stadt weniger nass und somit auch weniger schwer und daher ungefährlich für die Bäume, andererseits sei sich St. Gallen an Schnee gewohnt.

«Dementsprechend sind unsere Bäume etwas mehr auf die schwere Schneelast auf den Ästen vorbereitet. Gewisse Abbrüche fanden nämlich schon in anderen Jahren statt oder die Bäume haben auch wirklich auf diese Schneelast reagiert und sind stabiler», sagt Stolz.

Auch in den Wäldern habe der Schnee kaum Schäden verursacht, wie es aus den Kantonen Aargau, St. Gallen und Zürich heisst. Eine abschliessende Bilanz könne aber erst nach der Schneeschmelze gemacht werden.

Heute Morgen, 28.01.2021, 6 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    An heissen Sommertagen sind unsere Stadtbäume aufgrund des Rückstrahlungseffekts von Plätzen und Mauern extremen Temperaturen ausgesetzt. Längere Hitzeperioden bedeuten höchste Strapazen für diese Bäume. Wegen des Klimawandels müssen unsere Bäume längere solche Trocken- und Hitzephasen überstehen. Hinzu kommt, dass sich unter dem Asphalt einer modernen Strasse eine hochverdichtete Tragschicht verbirgt, die den Wurzeln bis zu einer Tiefe von einem Meter den Weg versperrt. Schneelast war zu viel.
    1. Antwort von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
      Zürich ist da ja leider ein Musterbeispiel mit seinen hässlichen Glas- und Betonklötzen.
  • Kommentar von Theres Keiser  (TheKe)
    Natürlich sind umgestürzte Bäume kein schönes Bild. Ich könnte mir vorstellen, dass in Zürich der Widerstand gegen das Fällen von imposanten Bäumen fruchtbarer war als in St. Gallen. Dadurch könnte der Baumbestand gesamthaft in einem schlechteren Zustand und entsprechend anfälliger sein. Vielleicht denken in Zukunft jene Leute, die gegen das Fällen und Ersetzen von Stadtbäumen protestieren, auch mal an die Schäden von Januar 2021.