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Schwimmen in der Natur Hervorragende Wasserqualität bei meisten Schweizer Badestellen

  • Die Seen und Flüsse der Schweiz weisen überwiegend eine hervorragende Wasserqualität auf.
  • 81.5 Prozent aller im Jahre 2020 analysierten Schweizer Badegewässer erhielten eine «genügende» bis «ausgezeichnete» Bewertung der Wasserqualität.
  • Das geht aus dem neuen Badegewässerbericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) hervor, den die EU-Behörde in Kopenhagen veröffentlichte.

Insgesamt wurden der EUA 189 Badestellen in der Schweiz gemeldet. Davon erhielten 136 das Prädikat «hervorragend». Im Vorjahr waren es jedoch mehr, nämlich 195.

Nur zwei Badestellen ungenügend

15 Badestellen erhielten 2020 ein «gut» und drei ein «genügend». Nur gerade zwei Badestellen in der Westschweiz schnitten mit «ungenügend» ab: Die Badestelle «Clendy» bei Yverdon-les-Bains (VD) am Neuenburgersee sowie «Pointe à la Bise» am Genfersee.

Video
Archiv: Cyanobakterien im Neuenburgersee
Aus Tagesschau vom 31.07.2020.
abspielen

33 Badestellen konnten nicht ausgewertet werden, weil etwa nicht genügend Wasserproben vorhanden waren.

Europaweit 22'276 Gewässer überprüft

Die in Kopenhagen ansässige EUA hat für den jährlich erscheinenden Bericht Daten zu 22'276 Gewässern in der EU, Albanien und der Schweiz analysiert.

Die Behörde schaute dabei auf die Belastung der Gewässer mit Fäkalbakterien, die beim Menschen zu Krankheiten führen können. 82.8 Prozent dieser Badestellen stufte die EU-Umweltagentur diesmal als «hervorragend» ein, 92,6 Prozent erfüllten die EU-Mindeststandards. Und nur gerade 296 Badegewässer - das entspricht 1.3 Prozent - waren 2020 von mangelhafter Qualität.

Boot und Schwimmer in Aare
Legende: Dem Badespass steht nichts mehr im Wege, wie hier an der Aare. Denn fast überall ist die Wasserqualität in der Schweiz sehr gut. Keystone

EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius erklärte dazu: «Die Qualität der Badegewässer in Europa ist weiterhin hoch, und das sind gute Nachrichten für die Europäerinnen und Europäer, die diesen Sommer Erholung an Stränden und anderen Badeorten suchen werden.»

SRF 4 News; 1.6.21; 17 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Alfred Käser  (Freka)
    Wie gut die Wasserqualität ist, hängt von zwei Faktoren ab: -Welche Chemische Verbindungen werden gesucht und wollen gefunden werden.
    -Wie werden die Grenzwerte festgelegt.
    Von all den Tonnen an Medikamenten die geschluckt werden, werden 90% wieder ausgeschieden und landen im Klärwerk. Ebenso die chemischen Produkte aus Haushalt,Industrie und Gewerbe. Das Klärwerk ist darauf angelegt, organische Produkte abzubauen, Chemische Stoffe werden nur zu 10% entfernt, der Rest landet im Gewässer
  • Kommentar von Andreas Diethelm  (Okapi)
    "81.5 Prozent aller im Jahre 2020 analysierten Schweizer Badegewässer erhielten eine «genügende» bis «ausgezeichnete» Bewertung der Wasserqualität."
    Eub Fünftel der gemessenen CH Badestellen ist also nicht"genügend bis ausgezeichnet". Und das feiert ihr? Merke: Eine "Statistik" mit einer Stichprobe N=15 sollte man nicht bewerten.
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Unser liebes Wasser: Einmal zu kalt, dann zu warm, dann zuwenig Sauerstoff, dann überdüngt, dann beinahe überall Trinkwasserqualität, dann kurz vor dem Kollaps, dann zuwenig wasser, dann zuviel des Guten.
    Nimmt man den Durchschnitt, liegen wir in der Schweiz warscheinlich weltweit in einer art Po(o)l-position was die Wasserqualität ausmacht. Und das ist gut so. Wir geben dafür auch viel Geld aus damit dies so ist in diesem dichtbevölkerten Staat.
    1. Antwort von Delmar Lose  (DeLo)
      Po(o)l-position, hmmm .... das finde ich jetzt ein wenig abgehoben. Man kan sich einiges einbilden aber eins ist Sicher es gibt noch einige Ecken auf dieser Erde da ist das Wasser bei weitem besser als in der Schweiz!