Zum Inhalt springen

Header

Video
Spucktest für Parlamentarierinnen und Parlamentarier
Aus Tagesschau am Vorabend vom 01.03.2021.
abspielen
Inhalt

Sessionsbeginn Parlamentarierinnen und Parlamentarier sollen zum Speicheltest

  • Um an der Frühlingssession der eidgenössischen Räte Ansteckungen mit dem Coronavirus zu verhindern, haben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier ein Speicheltest-Kit nach Hause geschickt bekommen.
  • Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier wurden in einem Schreiben aufgefordert, am Montagmorgen vor Beginn der Session selber eine Speichelprobe zu entnehmen und diese bei der Ankunft am Morgen oder Nachmittag im Parlamentsgebäude abzugeben.
  • Die Corona-Tests im Bundeshaus sind freiwillig – sie werden von der Verwaltungsdelegation der beiden Räte aber «dringend empfohlen».

Die Parlamentarier hätten zudem die Möglichkeit, sich vor Ort testen zu lassen – etwa, wenn sie die Tests vergessen hätten, hiess es bei den Parlamentsdiensten. Mit den Tests sollen infizierte Personen ohne Symptome entdeckt werden.

Die Resultate sollen so noch vor Beginn der Session respektive im Verlaufe des Nachmittags vorliegen und den Ratsmitgliedern per SMS mitgeteilt werden. Wer ein positives Resultat erhält, solle sich sofort in Isolation und nach Hause begeben.

Tests sind freiwillig

Am Mittwoch sollen die Parlamentsmitglieder das Prozedere wiederholen. Auch in den kommenden zwei Wochen haben die Ratsmitglieder montags und mittwochs die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Das Testmaterial wird den Ratsmitgliedern dann in den Ratssälen verteilt.

Die Tests sind freiwillig. Die Massnahme könne jedoch die beabsichtigte Schutzwirkung nur entfalten, wenn die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in möglichst grosser Zahl an den Tests teilnehmen, betonten die Parlamentsdienste in ihrem Brief an die Ratsmitglieder.

Kosten übernimmt der Bund

Mit der Massnahme soll die Handlungsfähigkeit des Parlaments gewährleistet und sichergestellt werden. Ziel ist es, dass die Räte die Beratung der dringenden Covid-19-Geschäfte bis Ende der Frühjahrssession abschliessen können.

Die Tests stehen auch anderen Personen im Bundeshaus zur Verfügung, wie etwa den Mitarbeitenden der Parlamentsdienste, dem Sicherheits- und Reinigungspersonal sowie den Mitarbeitenden der Fraktionen. Die Kosten für die Tests – gemäss Brief rund 100 Franken pro Test – werden vom Bund übernommen.

SRF 4 News, 01.03.2021, 15.30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Paul Simmen  (Ab und zu)
    Sie, lieber Erwin Lemoso, würden es also tun - sich zu weigern sich testen zu lassen. Damit würden Sie bewusst in Kauf nehmen, weil Sie nicht zum Test bereit sind und Ihr Verhalten entsprechend dem Resultat anzupassen, Menschen in Ihrem Umfeld an Leib und Leben zu gefährden und durch Ihr Verhalten deren Tod oder langwierige gesundheitliche Folgen in Kauf zu nehmen. Gut zu wissen, aber unendlich schade, dass es Menschen wie Sie unter uns gibt…
  • Kommentar von Erwin Lemoso  (Elemiso)
    Hoffentlich weigern sich die Parlamentarier gegen diese nutzlose Testerei.
    1. Antwort von Monika Mitulla  (momi)
      Dann möchte ich als Bürger und Lohngeber unserer Parlamentarier wissen, wer den Test verweigert. So, wie es aussieht, werden wir uns testen und impfen lassen MÜSSEN, wenn wir künftig wieder an Reisen oder Anlässen aller Art teilnehmen wollen.
  • Kommentar von Barbara Jermann  (BarbaraJ)
    Ein Testset zum selber testen. Aha. Katze, Hund, Hamster... hatten wir doch auch schon mal diskutiert. Joneiaberau. Ich lach mich weg.