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Sicherheit der Stromversorgung Schweizer Stromnetz anfällig auf Cyberangriffe

  • Schweizer Stromversorger sind gemäss einer neuen Umfrage des Bundes nur ungenügend gegen Attacken aus dem Internet geschützt.
  • Besonders schlecht gerüstet sind die Firmen beim Erkennen von Angriffen und bei der Reaktion auf Vorfälle.
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Aus dem Archiv: Wie sicher ist die Stromversorgung ohne Stromabkommen mit der EU?
03:07 min, aus Rendez-vous vom 03.06.2021.
abspielen. Laufzeit 03:07 Minuten.

Die Resultate der erstmaligen Umfrage dieser Art bei 113 Netzfirmen, 79 Messstellenbetreibern und 54 Stromproduzenten seien im Schnitt «ernüchternd», schreibt das Bundesamt für Energie (BFE) in einem Bericht zur Cybersicherheit, Link öffnet in einem neuen Fenster für die Schweizer Stromversorgung von Ende Juni.

Auf einer Skala von 0 bis 4 erreichten die Elektrizitätsunternehmen im Schnitt einen Wert von knapp unter 1. Besonders schlecht gerüstet sind die Firmen, wenn es um das Erkennen von Angriffen sowie um das Reagieren und Wiederherstellen nach einem Vorfall geht. Leicht besser sieht es demnach bei der Prävention aus.

Prüfbehörde nötig

Der Bericht des Bundes fordert rasch gesetzliche und einheitliche Rahmenbedingungen zur Cybersicherheit im Strombereich. Zudem sollen eine Prüfbehörde und ein Meldewesen für Vorfälle etabliert werden. In den umliegenden Ländern und generell in Europa steht es dem Bericht zufolge weit besser um die Cybersicherheit. Viele der für die Schweiz aktuell diskutierten Massnahmen seien dort bereits umgesetzt.

SRF 4 News, 02.07.2021, 10.00 Uhr;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Dietmar Logoz  (Universalamateur)
    Kritische Infrastruktur benötigt ein eigenes Netz ohne direkte Verbindung zum Internet.
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Was zur Katastrophe führt wenn man die Digitalisierung mit Mann und Macht voran treibt. Ohne Elektrizität nichts digitales.
    Kein Strom, man denke an eine Bargeldlose Gesellschaft.
    Kein Wasser, Kein Gas, keine Elektrizität.
    Kein Essen: Kühltruhen in Supermärkten fallen aus.
    Kurz gesagt zurück in die Steinzeit.
    1. Antwort von Norbert Zeiner  (ZeN)
      In Texas bekam man diesen Winter ein Vorgeschmack auf Energiewenden-Winter, die uns mit kopflosem Abschalten der Rückgrate unserer Stromversorgung gemäss aBRin Leuthart'scher Energiestrategie bevorstehen. Solche mehrtägigen Blackouts wird's mehrmals pro Winter geben, sollten diese "Luftschlösser" realisiert werden. Erst mit wirklchen Strom-Notlagen wird's zum Erwachen aus diesen Träumen kommen, einem ganz bösen Erwachen, begleitet mit einem "Wie konnte man auch nur so dumm sein".
  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans  (GRo)
    Abwesenheit von Gesetzen bedeutet noch lange nicht das die EWs nichts unternommen haben. Die Regel ist wenn es im eigenen Land keine Vorgaben gibt nimmt man dies aus dem Ausland (NERC-CIP, BDEW,...). Die Firmen reden miteinander über die Verbände (VSE, ,...). Alle nehmen Cybersecurity als Bedrohung für business continuity wahr und handeln entsprechend. Vielleicht gibt es Beratungsfirmen die an die Studie beteiligt war den es lieber ist dass die EWs sie anfragen anstatt selber Lösungen zu finden