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Ferienwohnungen sind derzeit hoch im Kurs
Aus HeuteMorgen vom 11.08.2021.
abspielen. Laufzeit 01:51 Minuten.
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Sommerferien in der Schweiz Ferienwohnungen boomen, Hotels haben das Nachsehen

Hotels kämpfen um Gäste, mit Ferienwohnungen wird das grosse Geschäft gemacht. Das hat aber nicht nur mit Corona zu tun.

Ferien in einer Wohnung oder einem Haus statt in einem Hotel stehen diesen Sommer bei vielen hoch im Kurs. Und auch für den Herbst sieht es gut aus. Beim Ferienwohnungsvermittler Interhome liegen die Buchungen für September und Oktober bereits um mehr als ein Drittel über dem Vorjahr.

Das habe mit den ausländischen Gästen zu tun, die dieses Jahr wieder in die Schweiz reisen können und mit den Unsicherheiten der Corona-Krise, sagt Unternehmenssprecherin Bianca Gähweiler. In einer Ferienwohnung verbringe man die Ferien wie in den eigenen vier Wänden zu Hause. Man könne somit auch dem Social Distancing vollumfänglich Rechnung tragen.

Die hohe Nachfrage spürt auch der Konzern Hapimag, der Ferienwohnungsrechte verkauft. In seinen vier Schweizer Resorts verzeichnet das Unternehmen diesen Sommer eine fast 100-prozentige Belegung.

Entwicklung bereits vor Corona

Ferienhäuser und Wohnungen in der Schweiz sind also gut gebucht, während Hotelbetten oftmals leer bleiben. Doch dieser Trend hat bereits vor Corona eingesetzt, die Buchungen etwa bei Interhome nahmen schon vor der Pandemie zu.

Ein Grund sei sicherlich, dass Ferien in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus auch bei der jüngeren Kundschaft immer beliebter würden, so Sprecherin Gähweiler. Das habe ja auch mit dem Online-Portal Airbnb zu tun, welches Wohnungsferien populär gemacht habe.

Angefangen hat das US-Start-up mit privaten Kunden, die ihre eigenen vier Wände vermieten. Inzwischen sind es aber auch professionelle Ferienwohnungsanbieter, die ihre Wohnungen und Häuser auf der Plattform ausschreiben. Auch Interhome macht es so und gewinnt dadurch zusätzliche Kundinnen und Kunden.

SRF 4 News, HeuteMorgen, 11.08.2021, 06:00 Uhr

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Astrid Meier  (Swissmiss)
    Nach der Pandemie wird es deutlich weniger kleine Hotels geben, dafür baut die Accor-Gruppe aus. Es scheint in jeder Branche dasselbe zu passieren: Flurbereinigung, und Stärkung grösserer Konzerne.
  • Kommentar von Krebs Alfred  (A.Santiago)
    Als unsere Kinder noch bei uns lebten, gingen wir immer eine Woche in die Skiferien ins Berner Oberland. Nicht nur die Kosten in einem Hotel waren für uns eindeutig zu hoch, sondern auch die Hotelzimmer zu klein. Man muss sich am Abend ja auch noch etwas bewegen und mit den Kindern spielen können. Auch in den Sommerferien finde ich es teilweise besser in einer Wohnung zu leben als in einem All Inklusive Hotel.
  • Kommentar von Lara Windler  (winlara)
    Ich buche seit Jahren FeWo’s, wenn ich ein paar Tage oder länger irgendwo hin will (bei Kurzaufenthalte bis zu 3 Nächten geh ich eher ins Hotel). Vorteile der FeWo: a) Es ist günstiger. b) Ich kann mir schon um 5h einen Kaffee machen, sollte ich früher aufwachen. c) Ich kann noch um 11h - im Pyjama - frühstücken, auch die übrigen Mahlzeiten einnehmen, wann und wo ich will, und abends um 23h noch einen Tee trinken. d) Ich habe mehr Platz, Wohnen/Schlafen getrennte Räume. e) Es ist i.d.R. ruhiger.