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Sommermärchen-Prozess DFB-Präsident Niersbach erscheint überraschend vor Gericht

  • In Bellinzona (TI) wird heute der sogenannte Sommermärchen-Prozess fortgesetzt.
  • Er war am Montag vertagt worden, nachdem drei der vier Angeklagten nicht vor Gericht erschienen waren.
  • Überraschend nahm heute der ehemalige DFB-Präsident Wolfgang
    Niersbach auf der Anklagebank Platz.
Video
Aus dem Archiv: Fifa-Funktionäre vor Gericht
Aus 10vor10 vom 06.03.2020.
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Trotz des holprigen Starts vor dem Schweizer Bundesstrafgericht hofft der Deutsche Fussball-Bund (DFB) weiterhin, dass der Sommermärchen-Prozess in Bellinzona Licht ins Dunkel um ungeklärte Millionenzahlungen rund um die Heim-WM 2006 bringt. Der DFB erhoffe sich, «dass bei diesem Prozess auch die eigentliche Frage, nämlich der wahre Grund der Überweisung aus dem Jahr 2005, aufgeklärt wird», sagte DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge am Mittwoch. Der DFB tritt in dem Prozess gegen vier Ex-Funktionäre als Privatkläger auf.

Nach Angaben Osnabrügges sei zu klären, «ob wir Geschädigter sind. Wir müssen sicherstellen, dass der DFB mögliche zivilrechtliche Schadenersatzansprüche gegen die Beschuldigten auch gelten machen kann».

Die Angeklagten

Angeklagt sind die beiden früheren DFB-Präsidenten Theo Zwanziger (74) und Wolfgang Niersbach (69), der ehemalige DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt (78) sowie der frühere FIFA-Generalsekretär Urs Linsi (Schweiz/70). Da die drei deutschen Beschuldigten dem Prozessbeginn am Montag aus gesundheitlichen Gründen ferngeblieben waren, war die Verhandlung auf Mittwoch vertagt worden. Auch dort fehlten Zwanziger und Schmidt, Niersbach erschien überraschend.

Echo der Zeit, 10.03.20, 18.00 Uhr/spea

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Ernesto Asher Meng  (Ashi Ernesto)
    Bin erstaunt. Wie lange geht es bis auch Herr Blatter vor Gericht erscheinen muss. Ist Herr Lauber so eingeseift worden, dass er die Jahre bis zur Verjährung passiv, dahinziehen lässt. Das Parlament hätte Ihn abwählen sollen. Da Herr Lauber als Bundesanwalt so vergesslich ist kann Ihm nichts mehr bewiesen werden, fürchte ich. Das Vertrauen des Bundesgerichtes und Bundesstrafgerichtes ist leider am abnehmen. Traurig, dass man kleine Fische fängt und die Grossen ziehen lässt.
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    1. Antwort von Erich Singer  (liliput)
      Meines Wissens gehört Herr Blatter NICHT zu den Angeklagten!
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Nun werden dubiose Geldflüsse an die FIFA untersucht. Niersbach betonte erneut, dass alle Vorwürfe haltlos seien. Theo Zwanziger und Ex-DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt verwiesen auf ihre schlechte Gesundheit. Gute Ausrede um nicht vor Gericht zu erscheinen. Einfach feige. Den Angeklagten wird Betrug oder Gehilfenschaft dazu vorgeworfen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Überweisung des DFB von 6,7 Millionen Euro an die FIFA erwirkt zu haben. Hoffentlich werden sie schuldig befunden
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Keller, Ihren Kommentar finde ich gut, ausgenommen den letzten Satz mit der Hoffnung auf Schuldsprüche. Was ist der Grund für diese Hoffnung von Ihnen? Schuldig sprechen kann man ja nur jemanden, der sich auch schuldig gemacht hat, so wie es die Anklage vorsieht. Sind Sie denn sicher, dass die Anklage den Fall richtig sieht? Und, wenn ja, warum können Sie sicher sein?
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