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Meyer: «Die 3. Säule ist ein Steueroptimierungsinstrument»
Aus News-Clip vom 02.06.2020.
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Sparen fürs Alter Nationalrat sagt Ja zu höheren Einzahlungen in die 3. Säule

  • Wer in jungen Jahren nicht in die Säule 3a einzahlen konnte, soll das nachholen können.
  • Die höheren Einzahlungen sollen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können.
  • Der Nationalrat hat einer entsprechenden Motion zugestimmt.

Es sollen möglichst viele Menschen für ihre finanzielle Sicherheit im Alter vorsorgen können, sagte Regine Sauter (FDP/ZH) im Namen der Kommissionsmehrheit. Eine nachträgliche Einzahlung stärke die Vorsorge jener, die in jungen Jahren kein 3a-Konto gehabt hätten oder die finanziellen Mittel nicht hätten aufbringen können.

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Regine Sauter: «Stärkt die Vorsorge von Leuten, die in jungen Jahren kein 3A-Konto hatten»
Aus News-Clip vom 02.06.2020.
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Als Beispiele nannte Sauter Bauern oder nicht erwerbstätige Mütter. Der Einkauf soll auf den für Selbstständigerwerbende geltenden Betrag von 34'128 Franken pro Jahr begrenzt werden. Ein Einkauf soll zudem nur alle fünf Jahre möglich sein.

«Steueroptimierungspotenzial für Reiche»

Der Rat nahm die Motion mit 112 zu 70 Stimmen bei einer Enthaltung an. Aus Sicht der Minderheit eröffnet die Motion von Ständerat Erich Ettlin (CVP/OW) nur ein «beträchtliches Steueroptimierungspotenzial für Vermögende», wie Mattea Meyer (SP/ZH) sagte.

Auch Sozialminister Alain Berset erinnerte daran, dass das Anliegen nicht die ärmsten Leute betreffe. Nur 13 Prozent der Steuerpflichtigen könnten den heute geltenden Maximalbetrag von 6826 Franken aufbringen.

Zusätzliche Steueroptimierungsmöglichkeiten für Vermögende würden Ungleichheiten nicht beseitigen, sondern verstärken, sagte Berset. Die Motion löse keine prioritären Probleme.

SRF 4 News, Echo der Zeit, 2. Juni 2020, 18 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Franziska Beetschen  (Himbeeri)
    Ich habe nicht das Gefühl, dass wir besser verdienend sind... Und trotzdem können wir uns das leisten! Wir bezahlen damit unser Haus ab !

    Das ist ja im allgemeinen gar nicht im Trend! Mann gibt das Geld aus für dies und das und jenes, obschon sparen richtig Spass macht und auch Sinn!
  • Kommentar von René Widmer  (Widmer)
    Hoffentlich tritt das in Kraft bevor ich in Rente gehe...
  • Kommentar von Kurt Flury  (Simplizissimus)
    Die Zeche für die Steuerausfälle zahlen dann die anderen. Jene, die davon Gebrauch machen können bzw. es sich leisten können bewegt sich im Bruchteilen von Promillen. Den Vollzug dürfen aber alle bezahlen. Der Grundsatz: Vor dem Gesetz sind alle gleich wird einmal mehr mit Füssen getreten, weil es sich schlechterdings nur wenige leisten können. Die Säule 3a hatte nie den Zweck die Existenz zu sichern sondern war von Anfang an als Sahnehäubchen für die Altersvorsorge ausgelegt.
    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Dieser Gedanke ist an sich unlogisch. Die Einzahler, also jene 13% die 6826.- einbezahlen und dann all die anderen die zwischen 1.- und 6825.- einbezahlen - womit es sich wohl eher um 40-50% der Steuerzahler handeln dürfte, bezahlen ein bisschen weniger Steuern. Niemand muss deswegen mehr Steuern bezahlen. Jene, die diesen Abzug nutzen, bezahlen weit über 75% der Einkommenssteuern und finanzieren damit überproportional stark die Leistungen der öffentlichen Hand - für alle!