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Tabakkonsum in der Schweiz Fast jeder dritte Schweizer greift zum Glimmstängel

  • 2017 rauchten 31 Prozent der Männer und 23 Prozent der Frauen. Das geht aus den Zahlen der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) des Bundesamtes für Statistik hervor.
  • Der Anteil starker Raucherinnen und Raucher, die über 20 Zigaretten täglich konsumiert haben, hat sich in den letzten 25 Jahren halbiert.
Video
Aus dem Archiv: Jugendliche fahren aufs Dampfen ab
Aus Tagesschau vom 28.03.2019.
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Die meisten Raucherinnen und Raucher beginnen als Jugendliche oder junge Erwachsene mit dem Rauchen, sodass die Raucheranteile bei den Personen unter 35 Jahren am höchsten sind.

Deutlich weniger Raucherinnen und Raucher sind in der Alterskategorie ab 65 Jahren zu finden – mitunter wegen einer höheren Krankheitsbelastung und einer erhöhten vorzeitigen Sterblichkeit von Rauchenden.

Männer rauchen häufiger als Frauen

Nachdem der Anteil der Rauchenden zwischen 1992 und 1997 von 30 auf 33 Prozent angestiegen war, ist der Wert bis 2007 auf 28 Prozent gesunken. Seither verharren die Zahlen auf einem Niveau von 27 Prozent.

Bei beiden Geschlechtern greifen die 25- bis 34-Jährigen am häufigsten zur Kippe: 42.1 Prozent der Männer und 30.5 Prozent der Frauen. Bei den Männern über 75 sind fast die Hälfte Ex-Raucher.

Fast zwei Drittel aller Raucher und Raucherinnen möchten aufhören zu rauchen. 12.2 Prozent der über 75-jährigen Männer und 6.6 Prozent der gleichaltrigen Seniorinnen haben es aber nicht geschafft, aufzuhören.

Starke soziale Unterschiede

Beim Tabakkonsum waren im Jahr 2017 zudem starke soziale Unterschiede festzustellen. Unter 45-Jährige rauchen ohne nachobligatorische Schulbildung öfters (43 Prozent) als Bürger mit einer tertiären Ausbildung (27 Prozent).

Sie rauchen auch mengenmässig mehr Zigaretten pro Tag. Der Anteil der starken Raucherinnen und Raucher liegt in dieser Altersgruppe bei den Personen ohne nachobligatorische Schulbildung bei 15 Prozent. Bei Personen mit tertiärem Schulabschluss liegt die Quote bei drei Prozent.

SRF4 News, 10:00 Uhr; srf/muv

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Antwort an Herr Dudle, Das große Problem mit dem Übergewicht ist, dass sich die meisten Betroffenen viel zu wenig bewegen und total falsch essen. Hier müssten die Aerzte, die Krankenkassen viel mehr dagegen tun. Aber ob man aufhören möchte mit rauchen und falsch essen und sich zuwenig bewegen, muss mann wollen. Nur der Wille ist meistens da, aber das Fleisch ist schwach.
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  • Kommentar von Peter Zurbuchen  (drpesche)
    Ich frage mich einfach immer wieder, was einen einigermassen intelligenten Menschen dazu bringt trotz dem Wissen über die Schädlichkeit überhaupt mit dem Rauchen anzufangen. Ich kann mir keinen Grund dafür vorstellen. Die Werbung kann es ja nicht sein, weil diese sich laut Angaben der Tabak-Lobby ja immer nur an schon Rauchende richtet.
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    1. Antwort von Rainer Fauser  (Rainer Fauser)
      @Zurbuchen: Möglicherweise ist es das Nuckeln und Saugen, das ans Säugen früher erinnert, sozusagen es wird ein instinktiver Urtrieb aufrechterhalten. Also eine Flucht aus dem harten Alltag.
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  • Kommentar von Andrea Roßdeutsch  (Lux Ferre)
    "Fast zwei Drittel aller Raucher und Raucherinnen möchten aufhören zu rauchen. 12.2 Prozent der über 75-jährigen Männer und 6.6 Prozent der gleichaltrigen Seniorinnen haben es aber nicht geschafft, aufzuhören."

    Das Fazit ist nicht richtig, das mag vllt. auch jenes Drittel sein, das nicht aufhören wollte, bzw. von denen die wollten, es aber nicht geschafft haben, mögen einige schon vor dem 75. Altersjahr verstorben sein.

    Aber ja, die Zahlen sind erschreckend, ich bin auch Ex-Raucherin.
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