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Auch E-Zigaretten betroffen Genf untersagt Tabakverkauf an Minderjährige

  • Nach den Kantonen Wallis und Basel-Landschaft verbietet nun auch Genf den Verkauf von elektronischen Zigaretten an Minderjährige.
  • Der Grosse Rat hat einstimmig einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Staatsrates verabschiedet.
  • Bisher gab es im Kanton Genf keine Beschränkungen für den Verkauf von Tabak an Minderjährige.
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Aus dem Archiv: E-Zigarette – Ausstiegshilfe oder Einstiegsdroge?
Aus Puls vom 04.03.2019.
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Das Verbot betrifft nicht nur Tabakerzeugnisse, sondern auch dem Tabak gleichgestellte Produkte. Dies umfasst elektronische Zigaretten, sowie Nachfüllflaschen und Patronen, aber auch legales Cannabis.

Mehr als 8 Prozent der 14- bis 15-Jährigen rauchten mindestens einmal pro Woche. Zudem seien 25 Prozent der 15 bis 19-Jährigen Raucher, sagte Staatsrat und Gesundheitsvorsteher Mauro Poggia (MCG) während der Debatte im Kantonsparlament. Die elektronische Zigarette treibe die Jugendlichen zu einer Gewohnheit, die sie sehr oft zum Rauchen führe.

Kontrolle durch Testkäufe

Die neuen Rechtsvorschriften zielten darauf ab, Massnahmen zur Verringerung des Konsums von Tabakprodukten zu ergreifen, unabhängig davon, ob diese geraucht, erhitzt, geschnupft oder oral eingenommen würden. Derzeit gibt es in Genf kein Verbot für den Verkauf von Tabak oder tabakähnlichen Produkten an Minderjährige.

Wie beim Alkohol sollen nun auch beim Tabak Testkäufe durchgeführt werden. Bei Verstössen sind Sanktionen vorgesehen, die von einer Geldstrafe bis zum Entzug der obligatorischen Verkaufsgenehmigung für Tabakwaren reichen. Weiter verbietet das neue Gesetz auch das Inhalieren von Dämpfen der E-Zigaretten an öffentlichen Orten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Finde ich gut! Ich hoffe der Rest der Schweiz zieht nach.
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Eigentlich traurig dass das nicht National verboten ist. Es ist leider so dass die Schweiz in den letzten Jahren die Tabakprävention massiv vernachlässigt hat. Die Quote junger Menschen die Rauchen ist viel zu hoch, aktuell bei fast 30%, dabei wären so 10% Wünschenswert.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      0% wäre wünschenswert. Es gibt sonst schon genug schlechte Luft, die die Atmungsorgane angreifen.
    2. Antwort von Edi Hitz  (Amigo_Home)
      Es ist nicht "die Schweiz" die das verhinderte sondern unsere bürgerliche Mehrheit in Bern mit den immer gleichen marktwirtschaftlichen Argumenten.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ergänzung: Ich wünsche Greta, den übrigen Klimaktivisten, den Politikern und uns allen einen langen Atem für griffigen Umwelt- und Klimaschutz. Pro natura, pro terra!