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Tabakproduktegesetz verschärft Kein Tabak mehr unter 18 Jahren

  • Der Bundesrat will das Tabakproduktegesetz verschärfen und dabei ein nationales Verkaufsverbot an unter 18-jährige Personen einführen.
  • E-Zigaretten und Tabakprodukte zum Erhitzen werden dem Gesetz für Passivrauchen unterstellt und somit an Orten mit Rauchverbot untersagt.
  • Laut der Botschaft zum neuen Tabakproduktegesetz ist zudem die Legalisierung von Snus geplant.

Mit dem neuen Tabakproduktegesetz will der Bundesrat den Jugendschutz verstärken, nachdem das Parlament im ersten Anlauf neuen und weitergehenden Werbebeschränkungen eine Absage erteilt hatte. Die Altersgrenze beträgt derzeit je nach Kanton zwischen 16 und 18 Jahre, wobei drei Kantone keine Alterslimite kennen.

Bei nikotinhaltigen und nikotinfreien E-Zigaretten und bei Tabakprodukten zum Erhitzen ist eine gegenüber herkömmlichen Zigaretten differenzierte Reglementierung vorgesehen. Diese Produkte werden dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen unterstellt. Damit wird ihre Verwendung an Orten mit Rauchverbot untersagt.

Über zwei Millionen Menschen rauchen in der Schweiz

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Der Tabakkonsum ist eines der gravierendsten Probleme für die öffentliche Gesundheit und die häufigste vermeidbare Todesursache in der Schweiz. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) rauchen über zwei Millionen Menschen, was rund einem Viertel der Bevölkerung entspricht. Jedes Jahr sterben 9500 Personen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, das heisst an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, an Krebs oder an einer Atemwegserkrankung. Das sind 15 Prozent aller Todesfälle in der Schweiz.

Legende: Video Aus dem Archiv: Der lange Weg vom Tabak weg abspielen. Laufzeit 05:45 Minuten.
Aus 10vor10 vom 19.07.2017.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jannik Neumann (Rainerfakt)
    Während der Tabak (welcher im Vergleich mit anderen Drogen eine hohe Selbstschädigung aufweist, jedoch eine viel geringere Fremdschädigung als Alkohol) nun also für Jugendliche verboten wird, bleibt das hemmungslose trinken für diese Jugendlichen weiterhin erlaubt... Aber Cannabis (mit vergleichsweise sowohl geringer Fremd, wie Selbstschädigung) wird natürlich für alle verboten. Da soll mir mal jemand die Logik erklären...
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  • Kommentar von Anita Rusterholz (Anita Rusterholz)
    Jugendliche, die bis zum Rausch alkoholische Getränke zu sich nehmen finde ich mehr abstossend. Aber nicht nur bei Jugendlichen.. Alkoholabhängigkeit u.damit verbunden krasse Wesenveränderungen finde ich um einiges schlimmer. Alkohol vergiftet den Körper durch langjährigen Konsum. Oft sterben diese Menschen an Leberzirrhose. Rauchen ist sicher nicht gut. Aber immerhin noch besser mal eine Zigi. Und wenn Jugendliche mal ein Joint rauchen, finde ich dies weniger krass, als sich vollaufen lassen.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Dann lassen ihn sich die "U18" einfach voder älteren Schwester, oder Kollegin besorgen. So einfach ist das.
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    1. Antwort von Guschti Gabathuler (guschti)
      @zelger: Danke für diesen konstruktiven Beitrag. Natürlich ist das oft so und das weiss auch jeder. Ist ja nichts Neues. Aus ihrem Kommentar schliesse ich aber, dass man dann einfach nichts machen sollte?! Super-Lösung!
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