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Bigler will Direktor des Gewerbeverbands bleiben
Aus Trend vom 26.10.2019.
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Trotz Abwahl aus Nationalrat Bigler will SGV-Direktor bleiben

  • Der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) Hans-Ulrich Bigler will im Amt bleiben – trotz seiner Abwahl aus dem Nationalrat.
  • Bigler ist seit 2008 Direktor des Gewerbeverbandes. Er war für die Zürcher FDP im Nationalrat.

Dass er SGV-Direktor bleiben wolle, sagte Hans-Ulrich Bigler der Sendung «Trend» von Radio SRF.

«Überhaupt keine Katastrophe» sei es, dass die Führungsspitze des Schweizerischen Gewerbeverbandes künftig nicht mehr im Parlament vertreten sei, so Bigler. «Wir haben sicher einen Rückschlag erlitten. Aber wir haben eine starke Gewerbegruppe im Parlament. Und im Hinblick auf die neue Legislatur werden wir uns neu organisieren.»

Selbstverständlich bleibe ich im Amt.
Autor: Hans-Ulrich BiglerPräsident Schweizerischer Gewerbeverband

Neuorganisation des SGV im April

Der Präsident des Gewerbeverbandes, Jean-François Rime von der SVP, tritt dagegen nicht zur Wiederwahl an. Auch er hat am letzten Sonntag seinen Sitz im Nationalrat verloren. Im April soll dann ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin des SGV gewählt werden.

Laut Bigler würde dann auch die Gewerbekammer neu besetzt. «Da wird eine der wichtigen Überlegungen sein: Wie werden Parlamentarier in die Kammer integriert, verteilt über alle bürgerlichen Parteien.»

Die Gewerbekammer ist die Legislative beim Gewerbeverband und besteht aus rund 90 Mitgliedern. Vier von ihnen sind am vergangenen Wochenende als Parlamentarier wiedergewählt worden: etwa Doris Fiala (FDP/ZH), Daniela Schneeberger (FDP/BL), Alois Gmür (CVP/SZ) und David Zuberbühler (SVP/AR).

Gewerbeverband in der Kritik

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Die SGV-Vertreter im Parlament gehören der FDP, der CVP und der SVP an. Und auch in Zukunft soll der Gewerbeverband von bürgerlichen Parlamentariern vertreten werden, wenn es nach Hans-Ulrich Bigler geht.

Die politische Ausrichtung des Verbandes hat in der Vergangenheit allerdings bei verschiedenen Sachthemen wiederholt zu Kritik geführt – auch von Unternehmen selber. Nicht alle KMU fühlen sich vom Gewerbeverband vertreten. Und nicht alle sind dem bürgerlichen Lager zuzurechnen. Dies hat veranlasst, dass sich neue Verbände formieren und andere – wie beispielsweise Swisscleantech mit rund 350 Mitgliedern oder der Gewerbeverein mit über 130 Mitgliedern – einen grossen Zulauf verzeichnen. Auch die neuen und aufstrebenden Verbände sind teilweise personell im Parlament vertreten.

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