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Trotz Verspätungen SBB zufrieden mit Sommerfahrplan

Legende: Video Bilanz Sommerfahrplan abspielen. Laufzeit 2:05 Minuten.
Aus Tagesschau vom 23.07.2018.
  • Seit dem 30. Juni und bis zum 26. August kommt es wegen 30 Baustellen zu Umstellungen im Fahrplan der SBB.
  • Trotz grossen Komplikationen für Passagiere zeigt sich die SBB in einer ersten Zwischenbilanz zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten.
SBB-Wagen fährt
Legende: Rund 1,26 Millionen Reisende sind täglich auf dem SBB-Netz unterwegs. Der neue Fahrplan stellt sie vor Schwierigkeiten. Reuters

Der Bahnbetrieb läuft stabil, bilanziert die SBB in einer Mitteilung. Die Bauarbeiten verliefen bisher wie geplant. Sie stellen die Bundesbahnen aber auch vor Herausforderungen: 70 Prozent des Lok- und Zugpersonals arbeitet nach anderen Einsatzplänen, 95 Prozent der Fernzüge werden im Laufe eines Tages anders als üblich eingesetzt.

Die SBB-Bauarbeiten

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Auf 30 Baustellen arbeitet die SBB diesen Sommer vom 30. Juni bis zum 26. August. Dabei werden rund 55 Kilometer Fahrbahn erneuert, rund 92'000 Schwellen und 130'000 Tonnen Schotter werden verbaut.

Besonders betroffen sind die Strecken Lausanne-Bern und Basel-Olten. Die SBB empfiehlt den Reisenden vor jeder Zugfahrt den Online-Fahrplan zu konsultieren.

Erstmals würden dieses Jahr zahlreiche Unterhalts- und Ausbauarbeiten während der Sommerferienzeit gebündelt, schreibt die SBB in der Mitteilung. Ziel sei, dass möglichst wenig Reisende vom alternativen Fahrplan betroffen seien. Ausserdem liessen sich so die Baukosten um 20 bis 40 Prozent reduzieren.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Nogler (semi-arid)
    Es läuft sehr zufriedenstellend. Die S3 fährt pünktlich wie zuvor (immerhin etwas lobenswertes) und im Interregio Luzern-Bern gibt es neuerdings 'Liegeplätze' (am Boden) oder sogar 'Fitnessplätze' (stehend) statt 'Sitzplätze' (auf der Treppe). Internetverbindungen gibt es weiterhin keine und in den Tunnels ist weiterhin auch kein Handyempfang....für solchen Service Public zahle ich weiterhin gerne sehr viel Geld, es lohnt sich allemal, bleibt einem ja damit Negativzinsen erspart.
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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Wenn man die Mehrheit uns Pendler fragt, bin ich sicher dass man zu einem anderen Ergebnis kommt.
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  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Warum erstaunt mich diese Aussage der SBB nicht sonderlich? In den letzten anderthalb Wochen fuhr von Olten kein einziger Zug nach Bern rsp. von Bern nach Olten on time. Alle hatten grössere Verspätungen oder fuhren sogar gar nicht. Und dies auf einer sog. Hauptverkehrsachse. Und dies nur, weil ein CEO nichts in die Infrastruktur investieren wollte, um dadurch schwarze Zahlen präsentieren zu können. Der aktuelle CEO darf dies nun 'auslöffeln'.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Hauptsache, die SBB ist "zufrieden". Wenn Kunden nicht nur mit Tagesbaustellen mickrig informiert stehen gelassen werden, oder gar mit unnoetiger Verzoegerung gereumter unvorhergeseher Ereignisse ohne hinderlichen Schaden an Trasse und Rollmaterial, und deshalb Pruefungen und Fluege ohne Entschaedigun verpassen, sind sie zurecht weniger "zufrieden". Oder mit britischer Untertreibung "not amused!"....
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    2. Antwort von Lukas Witschi (Lukas Witschi)
      Ich war jedenfalls gestern pünktlich unterwegs Olten-Bern und später zurück. Wird in diesem Post etwas übertrieben?
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    3. Antwort von Aurel Specker (Auspec)
      Ich fahre diese Strecke täglich... ein einziges mal hat der Zug Verspätung gehabt auf dieser Strecke, und dies wegen einer techn. Störung...
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    4. Antwort von R. Camenisch (RC)
      Wie kommen sie auf so eine Aussage? Ich bin die Strecke die letzten zwei Wochen zu unterschiedlichen Zeiten gefahren. Insgesamt neun mal, immer pünktlich!
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    5. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Das ist wie bei den von der ruinoesen Buerokratie und Juxtiz noch Verschonten: Mich hats (noch!) nicht getroffen; was interessieren mich da die Opfer?....
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