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Legende: Audio Vorschlag für neue Tarifstruktur beim Bundesrat eingereicht abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Rendez-vous vom 12.07.2019.
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Überarbeitete Ärztetarife Aus Tarmed wird Tardoc

FMH und Curafutura haben die neue ambulante Tarifstruktur Tardoc beim Bundesrat eingereicht. Jetzt ist der Bund am Zug.

Die Ärztevereinigung FMH und der Krankenkassenverband Curafutura haben die Ärztetarife überarbeitet und dem Bundesrat zur Genehmigung vorgelegt. Die neue Tarifstruktur für ambulante Leistungen soll gemäss dem Vorschlag Tardoc heissen und ab dem Jahr 2021 gelten.

Heute werden die ambulanten Leistungen mit dem Ärzte-Tarif Tarmed abgerechnet. Die neue Tarifstruktur soll die veraltete Struktur Tarmed ablösen. Sie umfasse rund 2700 Leistungspositionen, teilte die ATS-TMS AG mit.

Die Gesellschaft ATS-TMS

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Die ATS-TMS AG wurde 2016 von Curafutura, FMH, H+ Die Spitäler der Schweiz und der Medizinaltarif-Kommission UVG (MTK) gegründet, um den ambulanten Ärztetarif Tarmed durch einen neuen Tarif abzulösen. Die ATS-TMS AG sollte eine neue, den gegenwärtigen Bedürfnissen entsprechende Tarifstruktur erarbeiten. Mit einer jährlichen Neuauflage des Tarifs soll inskünftig der schleichenden Veralterung des Tarifs entgegengewirkt werden.

H+ ist nach Verabschiedung der fertigen Leistungsstruktur im September 2018 aus der Gesellschaft ATS-TMS ausgetreten. Die verbliebenen Partner haben den neuen Tarif am 12. Juli 2019 dem Bundesrat zur Genehmigung eingereicht.

Uneinig – zwei Varianten eingereicht

Weil sich die beiden Verbände FMH und Curafutura nicht einigen konnten, wie der Wechsel vom alten zum neuen Tarif geschehen soll, haben sie dem Bundesrat zwei Varianten eingereicht. Der Bundesrat hat vorgegeben, dass ein Wechsel ohne zusätzliche Kosten gelingen muss.

Die bei Tardoc verwendeten Kostenmodelle seien dem heutigen Stand der Medizin, der Medizinaltechnik und dem heutigen Personalaufwand angepasst, teilte die ATS-TMS AG weiter mit. Dank medizinischem und technischem Fortschritt seien viele Untersuchungen heute weniger zeitaufwendig, und neue Leistungen seien dazugekommen.

«Gleichzeitig führte die rasante Professionalisierung des nichtärztlichen Personals in den letzten 20 Jahren zu neuen Leistungen, die im Tarmed nicht abgebildet sind», hiess es. Zudem sei die Tarifstruktur vereinfacht worden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Wichtig wäre nicht nur eine verständliche und übersichtliche Arztrechnung sondern auch, dass der Patient diese auch vorgelegt bekommt. Heute gehen viele Arztrechnungen direkt an die Krankenkasse und die Patienten haben keine Möglichkeit zur Kontrolle. Entweder sollten Arztrechnungen nur noch via Patient zur KK gelangen oder die KK müssten verpflichtet werden, bei direkter Rechnungstellung durch den Arzt ihren Kostenabrechnungen eine Kopie der Arztrechnung beizulegen.
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