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Velodemo legt in Zürich zahlreiche Strassen lahm
Aus News-Clip vom 29.05.2021.
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Überraschende Teilnehmerzahl Tausende demonstrieren auf dem Velo in der Stadt Zürich

  • In der Stadt Zürich haben am Freitagabend Tausende Velofahrerinnen und Velofahrer an einem Umzug teilgenommen.
  • Auf Bildern und Videos in sozialen Medien war zu sehen, wie die Teilnehmenden der «Critical Mass»-Bewegung zahlreich auf Strassen und Kreuzungen auftraten und so den Verkehr blockierten.
  • Auf Twitter warnte die Stadtpolizei vor Einschränkungen im Stadtverkehr, betroffen waren auch Tram- und Buslinien.

Gegenüber dem «Tagesanzeiger» sagte ein Mediensprecher der Stadt Zürich, die Polizei habe nicht mit derart vielen Teilnehmenden gerechnet. Es sei Beobachterinnen und Beobachtern zufolge möglich, dass bis zu 10'000 Velofahrerinnen und -fahrer zugegen waren.

In den sozialen Medien riefen diverse Menschen auf, sich gegen 19 Uhr mit dem Fahrrad an unterschiedlichen Stellen in der Stadt in Bewegung zu setzen. Nach und nach fand die Masse zueinander und bewegte sich gemeinsam fort. Der Umzug löste sich gegen 23 Uhr wieder auf.

Solche unter dem Namen «Critical Mass» bekannte Velodemos finden in Zürich immer am letzten Freitag des Monats statt. Die Teilnehmenden wollen zeigen, das Velos kein Hindernis für den Verkehr, sondern selber Teil des Verkehrs seien.

SRF 4 News aktuell, 29.05.2021, 01:30 Uhr;

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123 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Sinn machend in der überbevölkerten Mini-Schweiz für die Zukunft: Motorfahrzeugfreie Städte.
    1. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Sogar Ihnen sollte klar sein, dass in Zukunft Verbrenner eine immer kleinere Rolle im Strassenverkehr spielen werden, ganz zu schweigen vom gewerblichen und Güterverkehr. Lächerlich das alles mit E-Bikes zu erstetzen. Um im Gegensatz zu Velofahrern, die nicht mal einen symbolischen Beitrag zum Strassenunterhalt beitragen, diese aber überall benützen wollen, zahlen Autofahrer Abgaben. Autofreie Stadt? Klar, Gewerbe, Industrie und Gastro ade, und die Velofahrer dürfen dann die Strassen berappen.
  • Kommentar von Marcel Sobol  (MSo)
    Genau so verhalten sich die Velofahrer auf der Strasse im "Normalzustand" auch. Die Welt gehört ihnen nur bezahlen tun sie nichts, das sollen die lästigen Autofahrer....
    Auch ich nutze das Velo in der Stadt, nur halte ich am Rotlicht und an Stoppstrassen ect....
    1. Antwort von Angelika Graf  (Angelka)
      Das Autofahrer bezahlen macht auch Sinn, weil sie etwa 10 mal so viel Platz brauchen, die Strassen stärker beschädigen und auch sonst einen hohen Aufwand (Lärmschutz, riesige Schilder, Sicherheit..) benötigen. Die Kosten fürs Velofahren sind vergleichsweise nichtig.
    2. Antwort von Richard Limahcer  (Limi)
      70% der Strassen sind Gemeindestrassen. Ca. 1/3 deren Baukosten und deren komplette Unterhalt wird von den Steuerzahlern berappt. Auch von den Nichtautofahrern!
      Die Lärmbelästigung durch die Autos und die Abgase führt zu Gesundheitsschäden bei den Anwohnern. Von wem werden diese Kosten übernommen?
      Schon mal überlegt wie lange man für ein Auto arbeiten muss? In dieser Zeit ist man mit dem Fahrrad schon über alle Berge ;-)
  • Kommentar von Martin Wyser  (Martin Wyser)
    Liebes SRF, die Critical Mass ist keine Demo, genau so wenig wie ein Autostau.