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Umfrage von gfs.bern Mehrheit der Bevölkerung laut Umfrage für Rahmenabkommen

  • Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung unterstützt weiterhin ein institutionelles Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU.
  • Das geht aus einer neuen Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern hervor.
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Warum braucht es überhaupt einen Rahmenvertrag?
Aus SRF News vom 24.04.2021.
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Von den befragten Stimmberechtigten würden heute 64 Prozent in einer Abstimmung Ja oder «eher Ja» sagen dazu, heisst es in einer Mitteilung des Verbands Interpharma, die die Umfrage in Auftrag gegeben hatte. Damit ist die Zustimmung gleich hoch wie letztes Jahr. Über die Umfrage berichten auch die «NZZ am Sonntag» und der «SonntagsBlick».

«Das (Umfrageergebnis) hat viel mit den bilateralen Verträgen zu tun», sagt Urs Bieri von gfs.bern. Die Bilateralen seien eine Erfolgsgeschichte der Schweiz. «Man will als Schweizerin oder Schweizer nicht hinter die bilateralen Verträge zurückfallen. Wenn man dazu das institutionelle Rahmenabkommen unterstützen muss, wird man das tun.»

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Urs Bieri: «Hat viel mit den bilateralen Verträgen zu tun»
Aus Tagesschau vom 09.05.2021.
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Weniger sind «bestimmt» dafür

Die Studie zeige, dass weder die Coronakrise noch die anhaltende Diskussion um ein institutionelles Rahmenabkommen die europapolitische Sichtweise der Bevölkerung nachhaltig verändert habe, schreibt Interpharma in der Mitteilung weiter.

Die Umfrage

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Seit 2015 beauftragt Interpharma, der Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, das Forschungsinstitut gfs.bern mit der Durchführung einer Befragung zu den Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU.

Die Ergebnisse der achten Befragung basieren auf einer repräsentativen Befragung von 2005 Stimmberechtigten. Die Befragung wurde zwischen dem 8. März und dem 16. April durchgeführt.

Laut der Umfrage sehen 54 Prozent der Befragten in den bilateralen Verträgen hauptsächlich Vorteile, 16 Prozent stellen die Nachteile in den Vordergrund. Allerdings ist das Lager jener, die «bestimmt» für das Abkommen sind, geschrumpft, nämlich von 22 Prozent im letzten Jahr auf noch 15 Prozent im laufenden Jahr.

SRF 4 News, 9. Mai 2021, 7:30 Uhr;

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199 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp M. Rittermann  (airmaster1)
    lasst uns endlich an der urne über den knebelvertrag entscheiden. DAS ist repräsentativ.
  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Umfrageergebnisse sind in hohem Masse abhängig von der konkreten Fragestellung. Diese kann suggestiv formuliert oder vorgetragen werden. Bei emotional aufgeladenen politischen Fragestellungen geben die Leute oft nicht ihre wahren Absichten preis. Viele wollen in der Öffentlichkeit nicht zu einer vom vermuteten Mainstream abweichenden Meinung stehen Die Leute sagen also nicht immer die Wahrheit, ob sie abstimmen gehen oder nicht und schon gar nicht immer, wie sie abstimmen werden.
    1. Antwort von Thomas Spirig  (lalelu)
      im grundsatz schon richtig. nur passen wohl beide argumente nicht. erstens zieht das argument bei stigmatisierumgspotential mit oft religiösen elementen. zweitens dürfte man medial eher den eindruck haben dass eine ablehnung mainstrram erscheint. von daher sind jetz diese beiden dinge meines erachtens kaum relevant im dieser frage.
  • Kommentar von Claudia Haupt  (Claudia Haupt)
    Ich denke da gut-schweizerisch pragmatisch: Wenn sich die Nebelschwaden verursacht durch die Kanonaden der SVP "Patrioten" verzogen haben und wieder klare Sicht herrscht, weil das Stimmvolk das Rahmenabkommen gut geheissen hat, kehrt Ruhe ein. Nach ein paar Jahren wissen dann die meisten: Der Kompromiss war gut für die Schweiz, der Bundesrat war wieder einmal geschickt und wir haben profitiert. Der BR war schlauer als Boris Johnson.
    1. Antwort von Christoph Stadler  (stachri)
      @Claudia Haupt: Es könnte aber auch sein, dass sich unser Bundesrat – wie so oft – einwenig verschätzt. Wie z. B. bei der Personenfreizügigkeit: Statt zehntausende sind hunderttausende Menschen in die Schweiz eingewandert - Peanuts...