Das Stimmvolk entscheidet am 14. Juni über zwei eidgenössische Vorlagen:
- Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» – kurz: Initiative «Keine 10-Mio-Schweiz»
Ende 2025 lebten rund 9.1 Millionen Personen in der Schweiz. Die Initiative verlangt, die ständige Wohnbevölkerung zu begrenzen: Vor 2050 müsste die Bevölkerung der Schweiz unter 10 Millionen Menschen bleiben. Würde die ständige Wohnbevölkerung 9.5 Millionen Personen vor 2050 überschreiten, so müssten Bundesrat und Parlament insbesondere im Asylbereich und beim Familiennachzug Massnahmen ergreifen. Der Bundesrat müsste zudem bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, Ausnahmebestimmungen und Schutzklauseln anrufen, aushandeln oder die Abkommen kündigen.
- Änderung des Zivildienstgesetzes – kurz: Zivildienst
Bundesrat und Parlament wollen sicherstellen, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleibt. Die Vorlage soll dafür sorgen, dass weniger Personen in den Zivildienst wechseln. Sie zielt vor allem auf Armeeangehörige, die erst in den Zivildienst wechseln, nachdem sie bereits einen grossen Teil ihres Armeedienstes geleistet haben. Denn diese Personen müssen heute nur noch relativ wenige zusätzliche Diensttage leisten. Neu müssen alle Zivildienstpflichtigen mindestens 150 Diensttage leisten.
Die Befragung wird vom Forschungsinstitut GFS Bern im Auftrag der SRG SSR online durchgeführt und dann ausgewertet. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym. Ihre Antworten werden vertraulich behandelt.
Die Ergebnisse der Umfrage werden am 8. Mai auf den Kanälen der SRG SSR publiziert.