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Schweiz Und die nächste Grippe kommt bestimmt

Die Grippeepidemie der abgelaufenen Saison war eine der schwersten der vergangenen zehn Jahre. Trotzdem ist das BAG zufrieden. Der Impfstoff habe gewirkt. Das Gesundheitsamt will in der nächsten Saison ähnlich verfahren.

Eine Medizinerin verabreicht einer Frau eine Spritze in den Arm.
Legende: Das BAG will die Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs nur geringfügig ändern. Keystone

Die Grippeepidemie der abgelaufenen Saison hatte es in sich: Sie war eine der schwersten der vergangenen zehn Jahre. Trotzdem zieht das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine positive Bilanz – zumindest in Sachen Impfungen. Die Grippeviren seien durch den letztjährigen Impfstoff gut abgedeckt gewesen.

Nur fünf Prozent der geimpften Personen seien an Grippe erkrankt. Daher werde für die nächste Saison die Zusammensetzung des Grippeimpfstoffs nur minim angepasst, teilte das BAG mit.

Während der vergangenen Saison seien die zirkulierenden Influenza-A-Viren vollständig, die Influenza-B-Viren grösstenteils durch den Impfstoff abgedeckt worden. Dies sei «eine gute Voraussetzung für den optimalen Schutz der geimpften Bevölkerung».

1,1 Millionen Dosen bestellt

Gemäss Angaben der fünf Grippeimpfstoffhersteller sind für den Herbst 2013 rund 1,1 Millionen Dosen vorgesehen. Das entspricht ungefähr der Zahl des vergangenen Jahres. Der optimale Zeitpunkt für die jährliche Grippeimpfung liegt laut BAG zwischen Mitte Oktober und Mitte November.

Das BAG empfiehlt für die bevorstehende Grippesaison gesunden Schwangeren die Grippeimpfung neu während der gesamten Schwangerschaft. Denn mehrere Studien zeigten inzwischen: Sie sei sicher und helfe, Mutter und Kind vor Komplikationen zu schützen.

Rekord-Grippewelle im 2012/2013

Rund 265'000 Personen gingen zwischen Anfang Oktober 2012 und Anfang Mai 2013 wegen einer grippeähnlichen Erkrankung zum Arzt. Das waren drei Prozent der Bevölkerung; und deutlich mehr als im Durchschnitt der vorherigen zehn Saisons. Ähnlich heftig waren nur die Grippesaisons 2004/2005 und 2008/2009.

Besonders von der Krankheit betroffen waren Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Die Kantone Graubünden und Tessin traf die Epidemie am stärksten. Allerdings litt die ganze Schweiz unter der Grippe.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Nur 5% seien erkrankt. Aber 90% der geimpften zeigten aufgrund der Impfung Grippesymptome! Wenn wir alle grippeimpfen, dann mutieren die Grippeviren usf. Wahrscheinlich laufen wir hier in den selben Teufelskreis wie schon bei der Antibiotika zu beobachten ist. Ist immer noch Aluminium in der Lösung? Na dann viel Spass mit den Folgeerscheinungen (die man kennt, aber verheimlicht)! Impfen sollten sich wirklich nur Risikopatienten. Sicher keine gesunden Kinder und Erwachsenen.
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    1. Antwort von Mike Steiner, Winterthur
      Wurscht! Hauptsache, die Pharmaidustrie hat Jahr für Jahr eine von der öffentlichen Hand hübsch präparierte Propagandaplattform, welche das Impfen proklamiert. Ich persönlich impfe mich nach 2 misslungenen Versuchen (nicht krank und nicht gesund) nie mehr dagegen.
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Von der Impfung im kleinsten Kindesalter befreit, häufig von Grippe und Erkältung in der Jugend betroffen, muss ich berichten: Seit der Entfernung vom Amalgam 2005 in den Zähnen mit begleitender Entgiftung hatte ich nie mehr Erkältungen, Grippe oder andere Begleiterscheinungen fremder Einwirkung. Seltsam, nicht? Geht es etwa doch um den Umsatz krimineller Medizin- u. Pharmaunternehmen? Und noch seltsamer: Die Impfstoffe ihrerseits enthalten Gifte. Geht nun langsam ein Licht auf beim Betrachter?
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  • Kommentar von dirk vittinghoff, bern
    warum soll eine impfung gut schützen wenn 5% der geimpften zum arzt müssen aber nur 3% der gesamtbevölkerung?
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    1. Antwort von F. Guidon, Bever
      Haben Sie Sich schon mal überlegt, dass nur ein ganz kleiner Teil der Grippeerkrankten zum Arzt geht? Die meisten legen sich einfach ein paar Tage ins Bett und lassen sich vom Umfeld pflegen und verwöhnen. Wenn 10% zum Arzt gehen, weil's so heftig ist, haben wir rund 30% der Bevölkerung die erkrankt sind. Bei den Geimpften nur 5%. Die melden sich fast ausnahmslos beim Arzt, weil sie nicht verstehen was sie haben. Ich hab mich schlau gemacht, was eine Impfung wirklich ist und finde es super.
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