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Ueli Maurer verkündet seinen Rücktritt
Aus News-Clip vom 30.09.2022.
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Unerwarteter Rücktritt So reagiert die SRF-Community auf Ueli Maurers Rücktritt

Sie waren zu erwarten: Unzählige «Kä Luscht»-Kommentare und -Posts überschwemmen das Netz und die Kommentarspalten am Freitagnachmittag, nachdem Bundesrat Ueli Maurer unerwartet seinen Rücktritt per Ende Jahr bekannt gegeben hatte. Ein Blick in die SRF-Kommentarspalten zeigt: Die Community verabschiedet den Bundesrat mit Respekt sowie süffisanten Sprüchen.

Volksnaher Bundesrat oder Schiffs-verlassender Kapitän?

Ueli Maurer erntet viel Lob: Er sei volksnah und hätte die Finanzen stets im Griff gehabt, schreibt etwa Werner Gerber. In seinen Entscheidungen sei er dem Parlament und dem Gesamtbundesrat stets gefolgt, dabei auch seinen Prinzipien treu geblieben, ergänzt Cynthia Meister. Maurer sei zudem am Boden geblieben, habe sich stets selbst als «einfachen» Bundesrat wahrgenommen, schreibt Rochus Schmid.

Neben mehrheitlichem Lob wird aber auch Kritik am künftigen alt Bundesrat und seinem Rücktritt geübt. So schreibt Isidor Widmer: «Ein echter Kapitän verlässt nie frühzeitig und als Erster das sinkende Schiff.» Weiter wird von Userin Franziska Wagner kritisiert, dass Maurer das Kollegialitätsprinzip nicht verstanden und gelebt habe. Auch Eduard Müller hat Kritik für den abtretenden Bundesrat: «Leider kam er nie an seine Vorgängerin Eveline Widmer-Schlumpf heran» und kritisiert dabei seine Taten und seinen Arbeitsstil.

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Das war Bundesrat Ueli Maurer
Aus Tagesschau vom 30.09.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 30 Sekunden.

Die Frage der Nachfolge

Mit dem Rücktritt Maurers ist das Rennen um die Nachfolge des Bundesratssitzes lanciert und auch hier hat die Community bereits mehr oder weniger seriöse Vorschläge: So wird beispielsweise die Comedienne Patti Basler von SRF-User Rolf Bosshart ins Rennen geschickt. SRF-Comedian Fabian Unteregger wird von Dorothee Meili vorgeschlagen, denn mit ihm könne man gleich mehrere Bundesratssitze besetzen als Sparmassnahme.

SRF-Userin Anita Rusterholz könnte sich an Stelle der mehrfach genannten Kandidaten Thomas Aeschi und Roger Köppel auch eine weibliche Nachfolge für Maurer vorstellen: Magdalena Martullo-Blocher. Marlene Zelger würde die Unternehmerin und Nationalrätin als Bundesrätin begrüssen: «Sie würde als kompetente, bodenständige Geschäftsfrau mit Fachwissen dem Bundesrat nur guttun und ihn stärken.»

Wen sehen Sie als mögliche Nachfolge für Bundesrat Maurer? Sagen Sie es uns in den Kommentaren.

Rendez-vous, 30.09.2022, 12:30 Uhr

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52 Kommentare

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  • Kommentar von SRF (SRF)
    Guten Abend, liebe Userinnen und User, vielen Dank für die spannende Debatte - für heute schliessen wir die Kommentarspalte und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Anita Rusterholz  (Anita Rusterholz)
    Nein, das Gras habe ich nicht flüstern gehört. Vom Leistungsausweis am ehesten Frau Natalie Rickli.

    Ich wünschte mir wirklich jemanden, der/die über umfassendes Wissen und über fundierte Erfahrung verfügt, mithalten kann, sei es bei Umweltfragen, auch die Demokratie nicht in Gefahr bringt - von wegen der zunehmend sozialen Ungleichheit. Ein Mensch der Konflikte, arges Geschehen weltweit, mit Worten zu lösen versucht. Auf Menschen zugeht und unermüdlich Sinnvolles tut, leistet
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Ich frage mich, ob die SVP Parlamentarier*innen schon vor der Veröffentlichung vom Rücktritt ihres Bundesrates wussten. Für die in Frage kommenden Kandidat*innen finde ich die Zeit schon etwas knapp für eine Entscheidung.
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Frau Zelger: nein, eben nicht! Wie er es selber sagte, wie es andere bestätigten, wie es auch klar nachrecherchiert wurde. Seine Aussage stimmt: ich habe heute vormittag meine Kollegen im BR, meine Partei und die Präsidenten von NR und SR informiert...
      Ich finde es fast schon "originell-genial", ein Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen alle in Aufregung zu versetzen.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Nein, tatsächlich hatte ich nicht erwartet, dass Ueli Maurer quasi in einer Nacht und Nebelaktion den Rücktritt auf Jahresende verkündet. Es hat doch immer gesagt, dass er seinen Job interessant finde und keinerlei Müdigkeit zeige. Oder könnten familiäre Gründe (Gesundheit etc.der Grund für den vorzeitigen Rücktritt sein?.
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Nein, es ist Kalkül. Er lebte schon immer für die Partei.