- Der einzige in der Schweiz behandelte Hantavirus-Patient hat das Universitätsspital Zürich nach zwei Wochen verlassen.
- Eine weitere stationäre Behandlung sei nicht mehr nötig, teilte das Spital der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.
Der Mann hatte sich im April auf dem Kreuzfahrtschiff «Hondius» infiziert, auf dem das Hantavirus ausgebrochen war. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) registrierte in diesem Zusammenhang drei Todesfälle; die Besatzung des Schiffes kam in Quarantäne. Der Schweizer und seine Frau hatten das Schiff am 24. April verlassen. Er erkrankte, die Frau blieb symptomfrei, begab sich aber vorsorglich in Selbstisolation.
Weitere Schweizer betroffen
Neben dem Ehepaar war ein weiterer Schweizer an Bord der «Hondius». Er war Teil der Besatzung und wohnt im Kanton Aargau. Der Mann blieb ebenfalls symptomfrei, musste sich als Kontaktperson jedoch während 42 Tagen in Quarantäne begeben und wurde im Kantonsspital Aarau untersucht, wie das Spital vergangene Woche mitgeteilt hatte.
Zusätzlich ordnete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für eine in Genf wohnhafte Person häusliche Isolation an. Diese hatte Anfang Mai auf einem Flug von der Insel St. Helena nach Johannesburg gesessen – auf demselben Flug befand sich eine mit dem Hantavirus schwer erkrankte Person.