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Kägi-Fret: Neue Verpackung, weniger Inhalt
Aus Espresso vom 07.10.2019.
abspielen. Laufzeit 03:31 Minuten.
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Verkaufstrick Kägi-Fret: Weniger Inhalt, mehr Abfall

Neu sind die Kägi-Fret-Guetzli in einer Kartonschachtel und Plastik verpackt. Das sorgt bei Kunden für Kopfschütteln.

Ein Schöggeli zum Kaffee ist für viele ein besonderer Genuss. Im Büro eines Hörers des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» gibt es jeweils ein Kägi-Fretli zum Kaffee: «Letzte Woche ist uns aufgefallen, dass die Kägi-Fret eine neue Verpackung haben.»

Vorher schützte eine Plastikfolie und eine Kartonschale die Guetzli. Die neue Verpackung besteht neu aus einer Kartonschachtel, einer ausziehbaren Schublade, die zusätzlich noch in Plastik eingeschweisst ist. «Die neue Verpackung gibt viel zusätzlichen Abfall. Für mich ist das in Zeiten von Abfallreduktion ein Schritt in die falsche Richtung», so der «Espresso»-Hörer.

Zwei Guetzli weniger

Kommt noch dazu, dass es in der neuen Verpackung zwei Kägi-Fret weniger drin hat, statt 26 sind es nur noch 24 Guetzli. Aber der Preis sei derselbe geblieben, stellt der Hörer fest.

«Besser vor Stössen und Wärme geschützt»

Die Firma Kägi aus Lichtensteig SG schreibt «Espresso», dass mit der neuen Verpackung die Kägis besser vor Stössen und Wärme geschützt seien.

«Dank dem neuen, recycelbaren Innenkarton mit Zwischenstegen können die ‹Kägi-Fret minis› einfacher herausgenommen und direkt im Kartontray serviert werden. Der Kartontray lässt sich hinterher zur Aufbewahrung wieder zurück in die Packung schieben.»

Man habe darauf geachtet, dass die neue Verpackung recycelbar sei. Und: «Wir haben als erster Schweizer Hersteller einen wiederverwertbaren Innenkarton statt einer Plastikschale.»

Preisempfehlung gesenkt

Der Abgabepreis, sowie die unverbindliche Preisempfehlung für den Handel seien gesenkt worden. Mit der alten Verpackung kosteten die Kägi-Fret 3.95 Franken, in der neuen sollten sie 3.65 Franken kosten. «Wie wir im Handel feststellen dürfen, wurde die Preissenkung an die Konsumenten weitergegeben.»

«Espresso» liegen allerdings Beispiele vor, bei denen der Preis nicht gesenkt wurde. Der «Espresso»-Hörer hat deshalb den Bürovorrat bereits mit Kägi-Fretli in alter Verpackung aufgestockt. Es gibt aber auch Läden, die die Preise für Kägi-Fret unterdessen gesenkt haben.

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37 Kommentare

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  • Kommentar von U. Salzmann  (pfefferusalz)
    Den meisten hier würde ich dringend raten, den Artikel (nochmals) genau zu lesen, bevor in die Tasten gehauen wird. Die Preisempfehlung an den Handel wurde nämlich angepasst.
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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Errinnert irgendwie an Nelly Wenger und Tyler Brulé mit
    ihrer unsäglichen Neuverpackung der Cailler Schokolade.
    Kägi,eine sympathische Firma,erlebt hoffentlich nicht
    ähnliches wie einst Cailler.
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  • Kommentar von Walter Schwarb  (Schwarb Walter)
    Einfache Lösung für diesen Blödsinn: Das Produkt einfach nicht mehr kaufen oder die komplette Verpackung im Laden gleich entsorgen. Und an Klaus Kreuter: Es gibt immer einen andere, bessere Lösung, ausser man arbeitet bei so einem Verpackungsproduzenten. Da geht's natürlich um Arbeitsplätze, und da wird gar nichts hinterfragt, nach uns die Sintflut.
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