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Die Erfahrungen mit Wildwarnanlagen sind vielversprechend
Aus Espresso vom 17.07.2020.
abspielen. Laufzeit 04:42 Minuten.
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Vermeidung von Wildunfällen Blinklicht rettet Reh, Fuchs und Hirsch vor dem Auto

Ein neues System warnt Autofahrer vor Rehen und Füchsen. Erste Testresultate sind äusserst positiv.

Schweizweit sterben jedes Jahr 20'000 Rehe, Füchse, Hirsche oder Dachse unter den Rädern eines Autos. Bis jetzt hat man versucht, Wildtiere mit Geräuschen oder Gerüchen von der Strasse fernzuhalten. Mit schwankendem Erfolg.

Blinklicht soll Autofahrer frühzeitig warnen

Vor einem Jahr startete der Kanton Zürich gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) einen Test mit einer neuartigen Wildtierwarnanlage: Mit blinkenden Pfosten sollen nicht die Wildtiere von der Strasse verscheucht, sondern die Autofahrer rechtzeitig zum Bremsen gebracht werden.

Mobile, an den Leitpfosten installierte Bewegungs- und Wärmesensoren melden, wenn ein Tier in der Nähe ist, und warnen nahende Autofahrer mit Blinklicht.

Erste Resultate sehr positiv

Im Kanton Zürich verlief das erste Testjahr vielversprechend, sagt Projektleiterin Martina Reifler von der ZHAW. Die Mehrheit der Autofahrer hätten aktiv abgebremst.

Auch andere Kantone testen das neue Wildtierwarnsystem. Im Baselbiet sind derzeit zwei Teststrecken installiert. Bilanz ziehen will man erst nach zwei Jahren, doch erste Resultate seien sehr positiv, sagt der Baselbieter Jagdverwalter zum SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».

Auch in den Kantonen Obwalden laufen mehrere solcher Tests. Auch dort sind die Erfahrungen mit dem neuen System sehr vielversprechend.

So funktioniert das System

Nicht das Tier, sondern der Mensch wird gewarnt, Link öffnet in einem neuen Fenster

Elektronische Wildwarnanlage – hast du diese Signaltafel auch schon gesehen? Sie warnt dich vor Wildtieren auf der Strasse. Jedes Jahr sterben 20'000 Tiere auf Schweizer Strassen. Diese Zahl könnte sogar noch zunehmen. Ein neues System eines Deutschen Startups warnt nun nicht das Tier vor Gefahren sondern den Menschen. Erste Testergebnisse an unterschiedlichen Standorten in der Schweiz zeigen eine positive Bilanz.

Gepostet von SRF 1, Link öffnet in einem neuen Fenster am Donnerstag, 2. Juli 2020

Espresso, 17.07.20, 08:13 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    Ich hoffe doch, diese Warnanlage warnt auch vor Wildschweinen?
    Gerade die Eber stellen sogar für Menschen im Auto eine Gefahr dar bei einem Unfall (Aufprall). Als dämmerungsaktive Tiere allzuoft nicht sehbar. Da wäre eine gut sichtbare Warnung für alle Beteiligten-Mensch und Tier - eine tolle Lösung.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Viele Wildunfälle liessen sich vermeiden, wenn Autofahrer in der Nähe von Wäldern das Tempo reduzieren würden – vor allem frühmorgens und beim Eindunkeln. Wer erwischt wird, weil er ein angefahrenes Tier verletzt liegen lässt, wird nicht nur wegen Fahrerflucht gebüsst, sondern unter Umständen auch wegen Tierquälerei.Jedes Jahr werden auf Schweizer Strassen über 8000 Rehe, 6000 Füchse und 3000 Dachse sowie noch viel mehr kleinere Wildtiere getötet. Eine traurige Zahl. Verletzte Tieren helfen.
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  • Kommentar von Marianne Berger  (Marianne)
    Finde ich eine gute Sache! Wäre schön, wenn das schweizweit eingeführt würde. Und ausserdem sollte jedermann/jedefrau das Tempo auf Landstrassen und in Waldgebieten anpassen, und dies ganz besonders nachts!
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