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175'000 Geschädigte sollen ihre Rechte einfordern
Aus Nachrichten vom 02.09.2019.
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VW-Abgasskandal Betroffene sollen sich bei der Bundesanwaltschaft melden

Die BA will vom VW-Abgasskandal betroffene Schweizer unterstützen. Viel zu spät, meint ein Klägeranwalt.

Es war und ist die grösste Krise in der Geschichte des Volkswagen-Konzerns. Im September 2015 hat VW auf Druck der US-Umweltbehörden zugegeben, in seine Diesel-Autos eine illegale Software eingesetzt zu haben. Diese erkennt, ob ein Wagen auf dem Prüfstand steht – nur dann hält der Motor die Abgasgrenzwerte ein.

Im normalen Verkehr auf der Strasse ist der Schadstoffausstoss um ein Vielfaches höher. Weltweit sind davon mindestens elf Millionen Fahrzeuge betroffen. In der Schweiz schätzungsweise 175'000.

Software in VW-Auto.
Legende: Von den Betroffenen des Abgasskandals haben sich in der Schweiz bis jetzt nur wenige gemeldet. Keystone

Sie alle können sich ab sofort online bei der Bundesanwaltschaft melden und so ihre Rechte wahrnehmen. Rund 2000 von ihnen haben bisher gegen den Importeur AMAG und Volkswagen Anklage erhoben.

Video
Aus dem Archiv: Bis zu 2000 Klagen gegen VW
Aus Tagesschau vom 01.02.2016.
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Bundesanwaltschaft will sich nicht äussern

In vielen Fällen drohe die Verjährung. Roulet verweist darauf, dass die Verfahren in anderen Ländern schon deutlich weiter fortgeschritten seien. Weltweit hat VW im Zusammenhang mit dem Dieselskandal bereits Zahlungen in Milliardenhöhe geleistet. Die Bundesanwaltschaft will sich zu diesen Vorwürfen nicht äussern.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Fuchs  (Beni Fuchs)
    Wäre toll, wenn diesem Artikel ein Link angefügt wäre, wo man sich melden kann! Habe mir zum 1. Mal in meinem Leben einen Neuwagen (Geschäfts-Zugfahrzeug) angeschafft, Amarok Diesel, ein paar Monate vor dem auffliegen des Skandals, mit dem vorher gängigen 'Bewusstsein', Diesel sei ökologischer... Die VW Garage hat damals beteuert, die (Diesel) Modelle für die CH seien von der Schadsoftware nicht betroffen. (...) Die Wahrheit werd ich wohl nie erfahren...
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  • Kommentar von A. Siegenthaler  (siena)
    Obwohl in Deutschland immer wieder neue Fakten zum Dieselskandal bekannt werden, ist es bei den Schweizer Aufsichtsbehörden verdächtig ruhig. Neue Betrugsvorwürfe gegen Mercedes, und auch Audi ist viel tiefer im Skandal verstrickt ist als bisher bekannt. Bis Anfang 2018 (!) wurden noch manipulierte Fahrzeuge mit 3.0L 6 Zylinder Dieselmotoren ausgeliefert. Bei uns kein Thema, obwohl diese Hersteller im Segment obere Mittelklasse seit Jahren den Markt monopolisieren.
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  • Kommentar von Richard Limahcer  (Limi)
    Ich wünsche mir mehr Rücksichtnahme auf die Gesundheit und die Lebensqualität der Mitmenschen.
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