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Legende: Video Politische Antworten zur Klimakrise gesucht abspielen. Laufzeit 01:47 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.08.2019.
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Aufruf an Politiker Die Klimastreik-Bewegung präsentiert ihre Charta

  • Die Bewegung Klimastreik hat um fünf vor zwölf Uhr in Bern ihre Charta veröffentlicht.
  • Politiker können nun zu den Forderungen Stellung nehmen und ihre eigenen Lösungsansätze präsentieren.
  • Besonders angesprochen sind die Parlaments-Kandidaten. Sie könnten die Charta online ausfüllen und damit ein Versprechen für ihr klimapolitisches Handeln abgeben, heisst es in einer Mitteilung.

Das Klima-Programm sei keine Ja-Nein-Umfrage, sondern verlange von den Politikern Lösungsansätze. So müssten sich diese damit auseinandersetzen und könnten sich nicht mit ein paar Klicks ein Klimastreik-Label erwerben.

Notstand, Gerechtigkeit und Null-Emissionen

Die Charta hat drei Hauptforderungen: Die Schweiz soll den nationalen Klimanotstand ausrufen und Klimagerechtigkeit schaffen. Weiter soll sie bis 2030 netto null Treibhausgas-Emissionen ohne Einplanung von Kompensationstechnologien erreichen.

Die Emissionen sollen zwischen Anfang 2020 und 1. Januar 2024 um jährlich um mindestens 13 Prozent gegenüber 2018 sinken und danach noch um mindestens 8 Prozent pro Jahr bis 1. Januar 2030.

Eine Plattform für Lösungsansätze

Die Antworten der Kandidierenden werden Mitte September auf klimacharta.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster veröffentlicht; jene von Nicht-Kandidierenden ab Freitag. Die Klimastreik-Bewegung lädt auch Gegner ihrer Forderungen ein, die Charta auszufüllen. Sie will mit diesem Vorgehen die breite Bevölkerung erreichen und eine Diskussion anregen.

Die Charta sei nötig, weil die Klimakrise eine der grössten Herausforderungen in der Menschheitsgeschichte darstelle, schreibt die Bewegung weiter. Griffige, politische Massnahmen hingegen gebe es bisher keine, obwohl die Zeit dränge. Um die Klimaziele zu erreichen, brauche es jedoch Politiker, welche sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzten und Lösungen umsetzen wollten. Die Charta biete ihnen eine Plattform.

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101 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Woher will man eigentlich den grünen Strom nehmen, um alle die E-Teile mit rassig steigenden Verkaufszahlen betreiben zu können? Fürchte, ab einem gewissen, baldigen Zeitpunkt kann das Angebot nicht mehr mit der Nachfrage mithalten. Dann wirds auch für die ohne solches Gefährt teuer. Ausser man importiert noch mehr Kohlestrom.
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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Ein Streik hat noch keine Lösung herbei gebracht, dafür aber hohe Aufmerksamkeit, medial instrumental. Somit sind Fragen betreffend Lösungen in der Politik gerechtfertigt. Aber auch diejenigen die nun so oft streiken, sollten nun selber auch Verantwortung übernehmen. Ob diese Bereitschaft von allen Streikenden wirklich vorhanden ist? Die Auswirkung dieser mithelfenden Jungen Menschen, wird sich dann bestimmt in einigen Jahren aufzeigen, was sie erreicht haben, oder eben nicht.
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  • Kommentar von Silvan Arber  (30-30)
    Das Magnetfeld der erde hat sich 15% abgeschwächt und verschoben. Seit 12000 Jahren schmilzt das Eis ohne zutun der Menschheit. Die sonnenintensivität wird auch nicht diskutiert. Keine wissenschaftliche Diskussion überhaupt. Nur eine populistisch grün geführte politik. Das Klima ist nicht zu "retten". Stellen wir uns besser darauf ein. Oder kann jemand den freien welthandel verbieten oder die Weltindustrieproduktion oder Ressourcenverbrauch halbieren?
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    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Reden Sie mal mit diesen Kindern und stellen Sie ganz einfache Fragen. Die Wenigsten haben überhaupt eine Ahnung, wie das Ganze zusammenhängt. Und die Antworten der Kinder auf die Gründe für den Protest: "Weil es gut ist", "weil die Anderen es auch machen", "weil der Umweltmann es uns in der Schule gesagt hat", usw.
      Ja da hab ich aber keine Fragen mehr...
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