Zum Inhalt springen

Header

Video
BDP zeigt sich kämpferisch
Aus Tagesschau vom 21.09.2019.
abspielen
Inhalt

BDP vor Schicksalswahl «Wir sind noch nicht flach – wir stehen wieder auf»

Die Nationalratssitze in Zürich und Graubünden wackeln laut aktuellen Umfragen. Die Betroffenen geben sich kämpferisch – jetzt wollen sie sich noch stärker im Wahlkampf engagieren.

Noch vier Wochen bis zu den Wahlen. Und laut aktuellen Umfragen verliert die BDP im Kanton Zürich 2.1 Prozentpunkte, im Kanton Graubünden gar 5.2 Prozentpunkte. Damit wackelt der Sitz von Nationalrat Duri Campell am bedrohlichsten.

Doch das sporne an, so Campell: «Wenn man schon zu Tode geredet wird, dann hat man noch mehr Energie um zu zeigen: Wir sind noch nicht flach. Wir stehen wieder auf. Und wir marschieren weiter.»

Es beflügelt mich, weil ich weiss, dass ich jetzt im Wahlkampf Gas geben muss.
Autor: Rosmarie QuadrantiNationalrätin BDP, Zürich

Auch der Sitz von BDP-Fraktionschefin Rosmarie Quadranti steht auf dem Spiel. Und natürlich sei sie enttäuscht von den Umfrageresultaten, sagt die Zürcher Nationalrätin. Aber: «Es beflügelt mich auch, weil ich weiss, dass ich jetzt im Wahlkampf Gas geben muss», so Quadranti. «Und Gas geben kann ich.»

Gesamtschweizerisch unter Druck

Das aktuelle Wahlbarometer zeigt: Auch gesamtschweizerisch sieht es für die BDP nicht gut aus. Sie könnte mehr als ein Drittel ihrer Wählerschaft verlieren. «Es war für die BDP immer schwierig, ein eigenes Profil aufzubauen und es könnte nun sein, dass die Leute das Vertrauen in die Zukunft dieser Partei zu verlieren beginnen», so Michael Hermann, Leiter der Forschungsstelle Sotomo.

Es war für die BDP immer schwierig, ein eigenes Profil aufzubauen und es könnte nun sein, dass die Leute das Vertrauen in die Zukunft dieser Partei zu verlieren beginnen.
Autor: Michael HermannLeiter Forschungsstelle Sotomo

Wenn zusätzlich zu den beiden Nationalratssitzen – in Zürich und im Bündnerland – noch ein weiterer verloren gehen würde, hätte die BDP keine Fraktionsstärke mehr. Die Luft für die BDP als nationale Partei wird also dünn.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

32 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Nicht vergessen, die BDP-Politiker/innen haben das EU-freundliche und unnütze Waffenrecht der EU unterstützt. Die jetzigen gesetzlichen Bestimmungen zeigen deutlich, dass dieses EU-Gesetz keine zusätzliche Sicherheit bringt, sondern nur grosse Verwaltungskosten. Die BDP ist keine zuverlässige Partei - einmal links einmal rechts - einmal wirtschaftsfreundlich einmal grün!
  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Die BDP wird alle Sitze verlieren. So schad....
  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Es ist zu hoffen, dass nach Verschwinden der BDP der CH auch die Sozialisten, analog DE, ausgehen. Das würde der Schweiz einen richtigen Schub geben.
    1. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Solange die Mehrheit der Bundes-und Staatsangestellten
      dafür sorgen,dass sich der Staatsapparat immer mehr auf-
      bläht und damit die Mehrheit dieser Wählergruppe immer
      mehr nach links driftet-ist ja das Geld der anderen,und die
      muss man bloss enteignen-bleibt Ihre Vision leider Wunsch.