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Legende: Video Delegiertenversammlung der FDP in Aarau abspielen. Laufzeit 01:14 Minuten.
Aus Tagesschau vom 31.08.2019.
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FDP will nach vorne Petra Gössi will die SP überholen

  • Parteipräsidentin Petra Gössi hat in Aarau die FDP-Parteibasis und die Kandidierenden auf die heisse Phase der nationalen Wahlen eingestimmt.
  • Die Liberalen setzen dabei laut Gössi auf die Willensgeneration. Damit meint die Parteipräsidentin Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen.
  • Das seien Menschen mit Ideen und Tatendrang, welche die Zukunft als Chance sehen würden.

Die Willensgeneration wolle Chancen aufzeigen statt Ängste zu bewirtschaften. Mit Willen sei alles möglich. «Es ist der Wille, der unsere Schweiz zusammenhält, unsere Heimat vereint und so erfolgreich macht», sagte Gössi. Die FDP habe in der Geschichte bewiesen, dass sie die Schweiz geformt, verändert und weiterentwickelt habe.

Die Schweiz ist laut der Schwyzer Nationalrätin keine Insel, sondern eher ein Boot auf den Ozeanen dieser Welt. «Dieses Schiff ist zwar beweglich, aber treibt nicht einfach mit den Wellen und dem Wind. Unsere Schweiz ist stark und selbstbewusst. Sie kann Stürmen trotzen und widerstehen und hält trotzdem ihren Kurs», hielt Gössi fest.

Schiff auf Kurs halten

Es sei die Aufgabe der Politiker, das Schiff auf Kurs zu halten und die Route den wechselnden Bedingungen auf hoher See anzupassen. «Die Schweiz will weiter», lautet ein Wahlslogan der FDP. Bei den Wahlen will die Partei die SP überholen.

Gössi warnt vor Klimakrise

Zur Klimaveränderung sagte Gössi, man könne die Augen davor nicht verschliessen. Die Umwelt verändere sich, die Biodiversität nehme ab und heimische Baumarten litten unter Trockenheit und den heissen Sommern.

«Wir werden vor unglaubliche Herausforderungen als Land und Gesellschaft gestellt. Hier haben wir gegenüber der nächsten Generation die Verantwortung, dass auch sie eine intakte Umwelt und eine sichere Lebensgrundlage vorfindet», machte die Parteipräsidentin klar.

Gerechtigkeit der Generationen

Sie nannte als weitere Herausforderungen unter anderem die Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Alle müssten einen Teil beitragen, um die Sozialwerke zu stärken und zu stabilisieren. Die Schweiz brauche als Export-Nation starke Bilaterale Verträge und müsse mit Freihandelsabkommen neue Märkte erschliessen.

Freiheit und Eigenverantwortung stehen gemäss Gössi unter Druck. Es werde nach mehr Bevormundung geschrien und ein Systemwechsel gefordert. Dabei gehe vergessen, dass der neuerdings wieder hochgelobte Sozialismus immer und überall gescheitert sei.

Es sei die Verantwortung der FDP, den rückwärtsgewandten Systemveränderern eine starke liberale Idee und ein freiheitliches Staatsverständnis entgegenzusetzen.

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55 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Da muss wohl Frau Gössi auf noch grössere Verluste bei der SP zählen, wie sie mit ihrer immer mehr am arbeitenden Bürger vorbei politisierenden Anbiederung an links-grün medial gepushten Themen Stimmen bei FDP Wählern gewinnen will, ist ein Rätsel. Vielmehr werden die noch weiter abwandern.
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  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Die FDP wähle ich nie. Scheint mir eine reine Wirtschaftspartei zu sein. SP wähle ich nie. Das Geld der anderen zu verteilen und Migranten grenzenlos reinzulassen, kann es nicht sein. Beide sind für den EU-Beitritt, also ohnehin beide unwählbar....
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  • Kommentar von Reto Albertini  (Reto Albertini)
    Wenn liberal heisst nichts zu tun, dann muss man FDP wählen. Was haben die BR der FDP erreicht: Handelsabkommen mit Staaten die den Regenwald abholzen, billiges Palmnöl, Fleisch und Soja liefern auf kosten der Natur und des Klimas. Die FDP hat den Umweltschutz in der Schweiz torpediert, den Lohnschutz ebenfalls (ein verdienst von BR Cassis, er hat noch weitere "grosse Verdienste" )usw., sich schnell noch einen grünen Anstrich vor den Wahlen gegeben reicht nicht. Nicht wählbar, eine solche Partei
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