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Blick von aussen auf die Schweizer Wahlen
Aus Tagesschau vom 18.10.2019.
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Korrespondenten in der Schweiz Der Blick vom Ausland auf unsere Wahlen

Der Wahlkampf 2019 in der Schweiz brachte keine grossen politischen Erschütterungen mit sich und auch für am Sonntag werden keine grossen politischen Umwälzungen erwartet.

Das hält aber internationale Journalistinnen und Journalisten nicht davon ab, über die Schweizer Wahlen zu berichten. Ihr Blick ist ein Blick von aussen auf den helvetischen Courant Normal:

Zukunftsweisende Schweiz?

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«Spannend: Die Migration ist kein Thema, ebenso wenig Europa»
Aus News-Clip vom 18.10.2019.
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Imogen Foulkes, BBC-Korrespondentin: «Wir sprachen von einem grünen Tsunami in Europa. In der Schweiz ist das natürlich eine klitzekleine Welle. Aber sie macht einen Unterschied. Spannend ist aber: Migration ist nicht auf der Agenda, ebenso wenig die Beziehungen zu Europa. Das ist für ein europäisches Land ziemlich überraschend. Vielleicht ist die Schweiz etwas vor allen anderen – wer weiss.»

Auf Rezept-Suche für Deutschland

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«Wie gelingt es der Schweiz, die Frauen zu motivieren?»
Aus News-Clip vom 18.10.2019.
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Wolfgang Wanner, ARD-Korrespondent: «Wir machen einen Bericht für das ARD-Europamagazin. Da geht es um die Kampagne ‹Helvetia ruft›. Wie kann es gelingen, hier in der Schweiz mehr Frauen für die Politik zu motivieren, damit sie kandidieren. Auch in Deutschland gibt es nur einen Drittel Frauen im Parlament. Gibt es andere Rezepte, um Frauen zu motivieren?»

Randnotiz beim holländischen Rundfunk

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«Es gab überhaupt keinen Wahlkampf in der Schweiz»
Aus News-Clip vom 18.10.2019.
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Renske Heddema, NOS-Korrespondentin: «Es gab überhaupt keinen Wahlkampf in der Schweiz. Das Klima ist ein überragendes Thema, aber das ist es überall in Europa. Das ist dann keine News fürs Ausland. Was den Holländer oder den Belgier vielleicht noch ein bisschen interessiert hätte, wäre das Rahmenabkommen. Aber darüber wurde überhaupt nicht gesprochen.»

SVP-Plakat ein Skandälchen in Brasilien

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«So ein Verhalten sind wir uns sonst in Brasilien gewöhnt»
Aus News-Clip vom 18.10.2019.
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Jamil Chade, Kolumnist für den Medienkonzern UOL Sao Paulo in Genf: «Die Werbung mit einem Apfel, worauf die Gegner als Würmer dargestellt sind, das ist inakzeptabel in einer Demokratie. Umso erstaunlicher ist es, dass dies in der Schweiz passiert. Denn sonst sind wir uns solche Dinge unterdessen in Brasilien gewöhnt.»

Das Plakat der SVP: "Sollen Linke und Nette die Schweiz zerstören?"
Legende: Dieses Wahlplakat der SVP fand den Weg als Skandälchen sogar über den Atlantik nach Brasilien. Keystone
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22 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Flury  (Simplizissimus)
    Wahlen haben eben bei uns nicht die Bedeutung wie in Ländern in denen die Mehrheiten die Regierungen stellen. So sind 75% der Wähler in der Regierung bzw. Bundesrat vertreten. Mit der Möglichkeit des Referendums somit eigentlich nur logisch dass der Wahlkampf grossmehrheitlich mau ausfällt.
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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Der Apfel ist wohl sehr bedenklich für gewisse Menschen.Dieser Apfel zeigt mir auf was wirklich in der heutigen Politik oft steckt.Uneinigkeit, nicht Lösungsorientiert, gegenseitige Machtkämpfe, usw.So komme ich persönlich zum Schluss,dass in der Politik,nicht nur in der Schweiz,oft halt doch der Wurm drin steckt,um eine Einigung zu erreichen.Siehe auch das hin und her vom Brexit mit der EU,um endlich zufriedene Lösungen herzustellen, klar ist auch allen recht getan,ist etwas dass niemand kann.
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Etwas, was ich nie begreifen werde ist, dass man dieses respektlose, unschweizerische Plakat gut finden kann. Wie angefressen von der völkischen Ideologie muss man dazu sein:-(
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    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      A. Planta Ihrer Fantasie können Sie den lauf lassen, dies ist Ihnen frei gestellt.Auch hier gibt es unterschiedliche Auffassungen und Meinungsbewertungen. Übrigens sind Würmer nützliche Tiere. Wie oft sagt man doch, hier ist der Wurm drin,wenn etwas nicht mehr so rund läuft.Warum soll nun dies so Respektlos sein,leider sind die Machtkämpfe unter den Parteien oft wichtiger und auch spürbar. Anstelle von zufriedenstellenden Lösungen,wo dann auch die gesamte Bevölkerung irgendwie abgebildet ist.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Das Problem der Ausland Wahl Berichterstattung ist, dass die meisten "unser System der direkten Demokratie" gar nicht verstehen!
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Ich glaube, was im Ausland an unserem Politsystem so schwer verständlich ist, ist gar nicht die direkte Demokratie. Schliesslich gab es auch schon in anderen Ländern Volksabstimmungen (u. a. in Österreich und Schweden), und es gibt im Ausland auch Kreise, die mehr direkte Demokratie fordern. Aber was die meisten nicht verstehen, ist die Konkordanzdemokratie, in der es nicht darum geht, dass ein politischer Block den anderen aussticht, sondern dass die Blöcke gemeinsam nach Lösungen suchen.
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    2. Antwort von Christian Baumann  (Christian Baumann)
      @Daniel Häberlin: ...und es wäre die Aufgabe von gut arbeitender Ex-Pats der journalistischen Zunft unsere Konkordanzdemokratie in ihren Entsendungsländern richtig dazustellen. Insofern macht eigentlich keiner der in diesem Artikel interviewten Auslandskorrespondenten einen guten Job.
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    3. Antwort von Christian Baumann  (Christian Baumann)
      @Daniel Häberlin - Teil2: Die Tatsache, dass eine deutsche AfD mehr direkte Demokratie in Deutschland einfordert, gleichzeitig unsere Konkordanzdemokratie gar nicht/ falsch dargestellt wird, während die Fraktionsvorsitzende der AfD im dt. Bundestag Alice Weidel eine Wochenaufenthalterin in Berlin ist und ständig zwischen D und CH pendelt beweist wieviel Nachholbedarf zu diesem Thema im Ausland besteht.
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