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Zerstörte Plakate als Wahlkampfthema
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 09.10.2019.
abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
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Weniger Politik im Wahlkampf Ein Tweet für jedes zerstörte Wahlplakat

  • Verschmierte und zerstörte Wahlplakate – solche Randgeschichten drängen im Wahlkampf immer mehr ins Zentrum.
  • Schuld daran seien unter anderem die sozialen Medien, sagt Politberater Mark Balsiger.
  • Die Politiker und Parteien könnten von der zusätzlichen Aufmerksamkeit jedoch nicht profitieren.

Verschmierte Wahlplakate im Freiamt, gar von einem Saubannerzug ist die Rede. Klima-Aufkleber auf Wahlplakate sorgen für rote Köpfe. Politiker, die eine Belohnung aussetzen für Hinweise auf Plakatzerstörer. Solche Geschichte hat es in diesem Wahlkampf bis jetzt viele gegeben, besonders auch in den sozialen Medien.

Verschmierte Wahlplakate
Legende: SRF

Das beobachtet auch Politberater Mark Balsiger. Er glaubt jedoch nicht, dass heute mehr Plakate zerstört werden als in den vergangenen Jahren. Allerdings: «Es ist eine schleichende Entwicklung, dass sich der Wahlkampf entpolitisiert. Da sind auch die Medien verantwortlich.» Heute sei schnell ein Foto gemacht von einem zerstörten Plakat, ins Internet geladen, auf Facebook oder Twitter gepostet. Die Medien würden diese Geschichten dann dankbar aufnehmen, da es einfache Geschichte seien.

Nervosität vor Wahltag steigt

Der Wahlkampf sei grundsätzlich die Königsdisziplin, so Balsiger. In der Realität würde dies jedoch meist anders aussehen, vor allem gegen Ende des Wahlkampfes verkomme dieser zu einer regelrechten Materialschlacht. Mit dieser zusätzlichen Präsenz, könne man aber meist nicht zusätzliche Stimmen holen, ist der Politberater überzeugt.

Trotzdem versuchen es viele Politikerinnen und Politiker. Es macht den Eindruck, als sei jedes zerstörte Wahlplakat auch eine Meldung in den sozialen Medien wert.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Frei  (Fred)
    Diese Polit-Plakatwerbung am Strassenrand sollte sowieso verboten werden. Sie lenken ab und versperren z.T. auch die Sicht auf die Strasse, das Trottoir oder den Zebrastreifen. Keine Plakate = kein Vandalismus. Ist eigentlich ganz simpel.
  • Kommentar von Gian-Marco Quesada Otero  (Giarquero)
    Was ich gerne wüsste ist, von wem das „FDP unterstützt Islamisten“ Plakat stammt? Dieses Plakat geht für mich in dieselbe Richtung wie das unnötige verschmieren von Plakaten.
    1. Antwort von Sonja Estermann  (Saphira13)
      Es waren SVP Politiker daran beteiligt. Kam im 10 vor 10 vor einigen Tagen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Die Parteien müssten auch nicht soviel Werbung machen wenn sie gute Politik machen würden. Was ich aber auch dem Wähler vorwerfe ist er sollte nicht nur zuhören und erfreut sein was er hört, sondern auch mehrheitlich überprüfen ob der Redner auch darauf taten folgen lässt und dann würden viele anders wählen, doch man hat gewählt, seine Schuld beglichen und ruht sich aus bis zu den nächsten Wahlen.