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Hans Stöckli: «Natürlich hätte ich mir Frau Rytz gewünscht»
Aus News-Clip vom 17.11.2019.
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Kanton Bern Hans Stöckli (SP) und Werner Salzmann (SVP) sind gewählt

Die beiden Kandidatinnen Regula Rytz (Grüne) und Christa Markwalder (FDP) haben das Nachsehen.

Hans Stöckli hatte um seine Wiederwahl gezittert, sagte er nach Bekanntgabe des Resultats gegenüber SRF: «Ich hatte meine Rede für den Fall einer Nicht-Wahl vorbereitet.» Er sei froh, dass er sie nicht gebraucht habe.

Werner Salzmann und ich müssen uns nun zusammensetzen.
Autor: Hans StöckliWiedergewählter Ständerat SP

Natürlich wäre er lieber zusammen mit Regula Rytz gewählt worden, sagt Stöckli. Aber mit dem bisherigen BDP-Ständerat Werner Luginbühl habe er einen hervorragenden Partner gehabt. «Wir sind sogar Freunde geworden.» Ob ihm das mit Werner Salzmann auch gelingen werde, werde sich zeigen. «Wir müssen uns nun zusammensetzen und schauen, wie wir den Kanton Bern möglichst gut gemeinsam vertreten können.»

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Werner Salzmann (SVP): «Ich verstehe mich gut mit Hans Stöckli»
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Werner Salzmann erklärt sich seine Wahl mit einer starken Mobilisierung in ländlichen Gebieten. «Die Leute wussten, worum es geht und sie gingen wählen, das freut mich sehr.» Im ersten Wahlgang lag Salzmann noch knapp hinter Regula Rytz von den Grünen, nun hat er sie deutlich überholt.

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Regula Rytz: «Ich respektiere den Entscheid der Bevölkerung»
Aus News-Clip vom 17.11.2019.
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Natürlich sei sie enttäuscht, sagt die nicht gewählte Nationalrätin und Grünen-Präsidentin Regula Rytz. Aber sie könne das Resultat gut respektieren. «Die Bevölkerung hat sich einen Ausgleich zwischen dem rot-grünen und dem bürgerlichen Lager gewünscht.»

Weg frei für Bundesratskandidatur?

Darauf angesprochen, ob sie nun – da nicht in den Ständerat gewählt – als Bundesratskandidatin zur Verfügung stehe, sagt Rytz: «Wir werden heute sicher nicht über Namen reden.» Ihre Partei werde demnächst entscheiden, ob und mit wem sie zur Bundesratswahl antreten wolle.

FDP-Basis zu klein

Am wenigsten Stimmen erhielt im zweiten Wahlgang die FDP-Kandidatin Christa Markwalder. In gewissen SVP-Stammlanden habe sie deutlich zulegen können, das sei dem gemeinsamen Antreten zu verdanken, sagt sie. Die zwei grössten Parteien zu überholen, sei für sie aber schwierig gewesen. «Trotzdem bin ich dankbar, dass ich viele zusätzliche Stimmen mobilisieren konnte.»

Im Kampf um die Berner Ständeratssitze hatten sowohl das rot-grüne als auch das bürgerliche Lager auf ein Zweierticket gesetzt. Nun hat sich die Stimmbevölkerung für je eine Vertretung aus den beiden Lagern entschieden.

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42 Kommentare

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  • Kommentar von Janusz Kaltenbacher  (anti_sozialist)
    Ein guter Tag für den Kanton Bern: Die SVP holt ihren Ständeratssitz zurück, linke Berner Doppelvertrettung ist damit beendet, BDP ist Geschichte und die Grüne Regula Rytz scheitert kläglich. Wunderbar.
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    1. Antwort von Mark Stalden  (Mark)
      Wunderbar. Frau Rytz bekommt soviele Stimmen wie noch nie. SP Stöckli bekommt trotz Kostspieliger Kampagne von Salzmann mehr Stimmen im Kanton Bern. Die SVP mal wieder mit einem Blauen Auge davongekommen, trotz massiven Verlusten die sie Hinnehmen musste. Der Abwärtstrend der SVP bestätigt sich ein weiteres Jahr. Alles eine Frage der Sichtweise und Auslegung. Wunderbar.
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    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Die Sozialdemokraten sind auf der ganzen Linie Tagessieger! Stöckli auf Platz 1 - und von den anderen drei Ausfällen musste ja einer mitgeschleift werden. Nicht Rytz, sondern Neoliberal-Markwalder ist kläglich gescheitert. Ein grosser Tag für den Kanton Bern, und - mit Blick auf SG TI SO - für die ganze Schweiz!!
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    3. Antwort von Janusz Kaltenbacher  (anti_sozialist)
      Welches blaue Auge denn Herr Stalden, wenn die SVP nach 11 Jahren für den Kanton Bern wieder ins Stöckli zieht? So wie hier von den Medien die Grünen immer grösser gemacht wurden, als dass was sie wirklich sind, hätte Frau Rytz heute gewinnen müssen. Aber dem war halt nicht so.
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    4. Antwort von Janusz Kaltenbacher  (anti_sozialist)
      Francis Waeber, die Frau Markwalder ist nicht neoliberal, sondern gehört zum Linksfreisinn und bekennt sich immer noch zu einem EU-Beitritt der Schweiz.
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    5. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Kaltenbacher, Sie erwecken mit diesem Kommentar nicht den Eindruck, dass Sie daran interessiert sind, zu Umwelt- und Klimaschutz beizutragen und den nachfolgenden Generationen eine möglichst lebenswerte Welt zu hinterlassen.
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    6. Antwort von Bendicht Mühlethaler  (Rhenus)
      "Kläglich scheitern" ist ja wohl etwas ganz anderes als das Resultat, das Regula Rytz erzielt hat ... Und dass Werner Luginbühl von der BDP Teil einer "linken Berner Doppelvertretung" gewesen sein soll, ist auch eine völlig neue Perspektive. Aber wenn Sie das so sagen, Herr Kaltenbacher ...
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    7. Antwort von Janusz Kaltenbacher  (anti_sozialist)
      So wie man die Grünen die ganze Zeit über reden hörte konnte man meinen, dass Rytz und Schlatter schon so gut wie gewählt wären. Für eine intakte Umwelt und Natur braucht es weder frau Rytz noch die Grünen. Dank deren Migrationspolitik braucht es immer mehr Wohnungen und Infrastruktur, wo Migranten bei uns vielfach einen doppelten oder bereits mehrfachen ökologischen Fussabdruck hinterlassen. Aber darüber haben die Grünen wohl noch nie nachgedacht.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Regula Rytz nimmt jetzt "nur" im Nationalrat Einsitz.Dies aber ist im Grunde nur ein Detail. Wir alle, PolitikerInnen und StimmbürgerInnen tragen Mitverantwortung dafür, zum Umwelt- und Klimaschutz beizutragen:Entsprechende polit. Massnahmen unterstützen und parallel dazu persönlicher Verzicht:Weniger fliegen, weniger Freizeitautofahren, weniger heizen u.s.w. Denn es ist ja auch eine schöne und nicht leidige Aufgabe, den nachfolgenden Generationen eine möglichst lebenswert Welt zu hinterlassen.
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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Das ist ja schön, wenn zwei Gegensätze, die das Heu politisch nicht auf der gleichen Bühne haben, sich gut vertragen. Das wäre ja eigentlich die Normalität, auch in Debatten. Jede Partei bringt Vorschläge und dann wird das Beste herausgesucht unddas Problem gemeinsam gelöst. Herzliche Gratulation den beiden SR.
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    1. Antwort von Sandra Stettler  (S. Stettler)
      Die beiden werden sich ständig nur gegenseitig behindern und genau entgegengesetzt abstimmen. So kommt man leider genau keinen Schritt weiter. Was daran gut sein soll, ist mir schleierhaft. Da wäre mir Frau Markwalder anstatt Herr Salzmann doch noch lieber gewesen!
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