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Freiburg-Korrespondent: «Erst nach dem ersten Wahlgang hat Vonlanthen die Lage richtig eingeschätzt.»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11.11.2019.
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Freiburger Ständerat abgewählt Beat Vonlanthen hat Johanna Gapany unterschätzt

Nach vier Jahren muss Beat Vonlanthen sein Amt abgeben. Die Freiburgerinnen und Freiburger haben sich für die 31-jährige Herausforderin entschieden – und nicht für den altgedienten Politiker. Beat Vonlanthen hat die Kandidatur von Johanna Gapany unterschätzt. Er vertraute auf seinen Bonus als Bisheriger und zählte auf die Unterstützung der Deutschfreiburger.

Erst vor drei Wochen ist er aufgewacht. Seine Partei – die CVP – hat bei den Nationalratswahlen verloren. Und die Freiburgerinnen und Freiburger haben vor allem Frauen gewählt.

Den Ernst der Lage erkannt

Beat Vonlanthen erkannte den Ernst der Lage – aber er reagierte falsch. Er sagte kurz nach dem ersten Wahlgang, dass ein zweiter nicht nötig sei. Viele sahen das als arrogant an. Vonlanthen erreichte beim ersten Wahlgang den zweiten Platz. Auch seine vielen Mandate in der Privatwirtschaft wurden zusehends zu einem Klotz am Bein.

Die Freiburger Stimmbevölkerung wünschte sich eine unverbrauchte Kraft und wählte deshalb Johanna Gapany. Sie hat im Wahlkampf viel positive Energie ausgestrahlt. Ob das aber reicht, den Kanton Freiburg im Ständerat erfolgreich zu vertreten, muss sie zuerst noch beweisen.

Patrick Mülhauser

Patrick Mülhauser

SRF-Korrespondent in Freiburg

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Patrick Mülhauser ist seit 2012 Korrespondent von Radio SRF in Freiburg. Zuvor war der Freiburger ebenfalls für SRF als Westschweiz-Korrespondent tätig.

(SRF 1, Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 06:32 Uhr; muep;pet)

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12 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Irgendwie ist es ja logisch, dass die Welschen eine Welsche, oder einen Welschen vorziehen. Vonlanthen war zwar zweisprachig und mit den Romands verbunden. Aber eben, eben, der Frauenhype zählt.Madame Gsaspany sei eine sehr kecke, selbstbewusste Frau, habe ich von einer Bekannten aus Fribourg vernommen.
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  • Kommentar von Andreas Matter  (Andreas Matter)
    Herr Vonlanthen sagte nach dem ersten Wahlgang, er halte einen zweiten Wahlgang für unnötig und eine Geldverschwendung. Und nun, da das Resultat nicht seinen Erwartungen entspricht, fordert er eine kostspielige Nachzählung ...
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    1. Antwort von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
      Ich glaube kaum, Herr Matter, dass Herr Vonlanthen eine Wiederholung verlangt hätte, wenn die Maschine nicht "gespuckt" hätte. Bestimmt hätte er die Niederlage akzeptiert. Aber in diesem Fall hat er Recht, dass er auf einer Wiederholung der Auszählung besteht.
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  • Kommentar von Bendicht Mühlethaler  (Rhenus)
    Die CVP hat immer wieder ihre Familienfreundlichkeit betont, und Vertreter/innen einer Partei des Mittelstandes sollten einen guten Bezug zur Realwirtschaft haben. Ein Präsidium beim Casino Verband passt zu beiden Kriterien nicht besonders gut.
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