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So wollen die Parteien die Wahlen gewinnen
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Social Media, Plakate und Co. Parteien setzen auf Online-Wahlkampf – aber nicht ausschliesslich

  • Die Parteien setzen auf einen Mix zwischen Facebook und Plakaten sowie Instagram und Strassenwahlkampf.
  • Die meisten Bündner Parteien wollen in diesem Jahr noch stärker auf die digitalen Kanäle setzen.
  • Im Internet sollen vor allem jüngere potentielle Wählerinnen und Wähler angesprochen werden.

Plakate, Inserate und Strassenwahlkampf sind auch 2019 hoch im Kurs, darauf verzichtet keine der angefragten Parteien. Auch die CVP nicht.

«Klassischer Wahlkampf nimmt auch ausgabenseitig immer noch eine grosse Rolle ein», sagt Kevin Brunold, Wahlkampfleiter der Bündner CVP. Man habe den digitalen Bereich bereits beim letzten Wahlkampf deutlich erweitert, dieser Teil werde weiter ausgebaut.

Bei den Grünen heisst es auf Anfrage, der Wahlkampf im Internet habe für die Partei einen grossen Stellenwert. Ähnlich tönt es bei den Grünliberalen, man arbeite verstärkt im Bereich der Sozialen Netzwerke.

Viele der angefragten Parteien erhoffen sich, mit Wahlkampf auf Facebook, Instagram und Co. neue, jüngere Wählerschichten anzusprechen.

Die FDP Graubünden setzt unter anderem auf Videoporträts. «So können wir vielleicht Leute erreichen, welche die Partei bis jetzt nicht liken», sagt Wahlkampfleiter Thomas Hobi.

Wähler direkt ansprechen

Ohne Plakate auf der Strasse oder Inserate in den Zeitungen geht aber keine der Parteien in den Wahlherbst. Auch die Treffen mit potentiellen Wählerinnen und Wählern scheinen wichtig.

Die SP will an 1000 Haustüren klopfen, um der Bevölkerung auf den Puls zu fühlen. Zusätzlich sollen mögliche Wähler wieder telefonisch kontaktiert werden, sagt Lukas Horrer, SP-Wahlkampfleiter.

Auf den direkten Kontakt setzt auch die BDP. Mit Veranstaltungen könne man die eigene Basis mobilisieren, das sei sehr zentral, erklärt der Präsident und Wahlkampfleiter Benno Niggli.

Die SVP hingegen setzt nicht unbedingt auf eigene Veranstaltungen. Wahlkampfleiter Andrea Florin sagt, man habe festgestellt, dass an solchen Anlässen immer die gleichen, eigenen Leute seien.

Statt die Leute zu sich holen, will die Partei noch stärker an externen Anlässen präsent sein.

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