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Stammwitz über sich selber: «Überlegt, schnell und entschieden»
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Ständeratswahlen Graubünden Timo Stammwitz, der Parteilose mit einer Mission

Die Kandidatur sei für ihn eine Plattform, seine Klimaschutz-Idee der Öffentlichkeit vorzustellen, sagt der 42-Jährige.

Timo Stammwitz ist Bauingenieur und Projektleiter beim Bundesamt für Strassen (Astra). Der 42-Jährige macht Erstbegehungen von Canyons und hat sich einen Namen gemacht als Autor eines Bündner Schluchtenführers. Bis ein Tag vor der Ankündigung seiner Kandidatur war er Mitglied der Grünliberalen.

Timo Stammwitz

Timo Stammwitz

unabhängiger Ständeratskandidat Graubünden

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  • Timo Stammwitz wurde 1977 geboren.
  • Seine Schulzeit verbrachte er in Wohlen (AG). Er kam aus beruflichen Gründen nach Graubünden und lernte Sursilvan.
  • Er studierte an der ETH Zürich Bauingenieur. Stammwitz ist Projektleiter beim Bundesamt für Strassen (Astra) in Graubünden.
  • 2010 - 2019 war er Mitglied der GLP. Anfangs September 2019 ist er aus der Partei ausgetreten.
  • Zu seinen Hobbies zählt er Bergsteigen, Canyoning, Geologie und Botanik.

2010 kandidierte Stammwitz als Kandidat der Grünliberalen für den Bündner Grossen Rat, 2011 für das Regionalparlament Surselva – beide Male erfolglos. Aus der Partei ausgetreten sei er, weil ihn die GLP «schwer enttäuscht» habe, sagt Stammwitz im Gespräch mit Radio SRF.

Die Politischen Ziele

Engagieren will sich der Parteilose als Ständerat für die Natur und das Klima. Seine Hauptmotivation seien vor allem «die Bäche und Flüsse, die wieder frei fliessen sollen». Dafür schlägt Stammwitz einen Klima-Aktionsplan vor.

Die Bäche und Flüsse sollen wieder frei fliessen können.
Autor: Timo StammwitzStänderatskandidat Graubünden

Laut den Berechnungen des Ingenieurs würden frei fliessende Bäche und Flüsse, die an heissen Tagen nicht für die Stromproduktion gebraucht werden, die Umwelt merklich kühlen.

Das Wallis mit seiner Übernutzung der Gewässer sorgt für Trockenheit im ganzen Mittelland, bis nach Deutschland.
Autor: Timo StammwitzStänderatskandidat Graubünden

Der Effekt lasse sich physikalisch berechnen, sagt Stammwitz. «Das Wallis mit seiner Übernutzung der Gewässer sorgt für Trockenheit im ganzen Mittelland, bis nach Deutschland». Daneben setzt sich der Parteilose auch für weniger Bürokratie ein. Gesetze müssten schlanker formuliert sein, der Staat ein Dienstleister für den Bürger sein.

Die Wahlchancen

Timo Stammwitz hat keine Partei im Rücken – die GLP setzt auf die Studentin Géraldine Danuser. Er hat keine Wahlchancen. Im Kanton Graubünden werden die beiden bisherigen Ständeräte Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) von vier Kandidaten und Kandidatinnen herausgefordert. Nebst Stammwitz und Danuser kandidieren auch Jon Pult (SP) und Valérie Favre Accola (SVP).

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