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«Mir fiel ein Stein vom Herzen» - darum konnten Andrea Gmür und die CVP reüssieren
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 24.10.2019.
abspielen. Laufzeit 08:16 Minuten.
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Luzerner Ständeratsdelegation Andrea Gmür begleitet Damian Müller ins Stöckli

  • Am Donnerstagmittag endete die Eingabefrist für den zweiten Wahlgang – es wurden keine weiteren Kandidaturen eingereicht.
  • Nun bildet Andrea Gemür (CVP) zusammen mit dem bereits gewählten Damian Müller (FDP) die Luzerner Delegation im Ständerat.
  • Gmür war am Sonntag als Nationalrätin wiedergewählt worden; in der Ständeratswahl hatte sie das zweitbeste Resultat erzielt.
  • In den Nationalrat rückt nun die nächstplatzierte CVP-Kandidatin nach – es handelt sich um Kantonsrätin Priska Wismer-Felder aus Rickenbach.
Wismer / Gmür
Legende: Priska Wismer (links) übernimmt den Nationalratssitz von Andrea Gmür, die in den Ständerat wechselt. zvg/cvp

Die 54-jährige ehemalige Gymnasiallehrerin Andrea Gmür sitzt seit 2015 im Nationalrat. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in der Stadt Luzern. Gmür führt eine Stiftung für Menschen in Not in Stadt und Kanton Luzern und präsidiert seit 2014 die städtische CVP. Im Ständerat übernimmt sie den Sitz von Konrad Graber, der nicht mehr kandidierte.

Andrea Gmür hatte im ersten Wahlgang von den Nichtgewählten das beste Resultat erreicht und Franz Grüter von der SVP klar auf den zweiten Platz verwiesen. Deshalb war für den SVP-Nationalrat klar: Nur wenn auch jemand aus dem links-grünen Spektrum antreten würde, hätte er eine Chance, gewählt zu werden. Denn in diesem Fall hätten sich die Stimmen der Mitte und links davon auf zwei Kandidierende aufgeteilt.

Genau dies wollten aber die vier Frauen und Männer, die für eine linke oder grüne Partei angetreten waren, verhindern. Deshalb verkündeten am Dienstag der Reihe nach Michèle Graber (GLP), David Roth (SP), Monique Frey (Grüne) und Florian Studer (parteilos), nicht mehr anzutreten.

«Habe keine Zugeständnisse gemacht»

Sie freue sich über die stille Wahl, die nach dem Rückzug der anderen Kandidaturen möglich wurde, sagte Andrea Gmür gegenüber SRF News. Eingeständnisse, zum Beispiel den Grünen gegenüber, habe sie dafür keine gemacht: «Klimapolitik oder Gleichstellungsfragen waren mir schon vorher wichtig, ich werde mich weiter dafür einsetzen. Aber Zugeständnisse jeglicher Art waren und sind kein Thema für mich.»

Mit der stillen Wahl von Andrea Gmür in den Ständerat wird deren Sitz im Nationalrat frei. Nutzniesserin ist Kantonsrätin Priska Wismer-Felder aus Rickenbach, die am Wahlsonntag den vierten Platz auf der CVP-Liste erreichte und nun in den Nationalrat nachrückt. Wismer ist 49 Jahre alt und ausgebildete Primarlehrerin; sie bewirtschaftet als Bäuerin den familieneigenen Hof.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Ehemann Ph. Gmür ist bekanntlich der CEO der Helvetia Versicherungs Gruppe. Ex CVP-Ständerat Konrad Graber Verwaltungsrat der Unternehmensberatungsgesellschaft BDO Visura. Die thematischen Einfluss-Schwerpunkte im Ständerat von Frau Gmür sind also bereits heute bekannt! Protegieren der Versicherungswirtschaft. Ein urchristlicher Aspekt!
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