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Einschätzung zu den Ständeratswahlen
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Neuer Anlauf von FDP und SP Alle Bisherigen und Herausforderer im Überblick

Ein Vierkampf um die Ständeratssitze. Müssen Hannes Germann (SVP) und Thomas Minder (parteilos) zittern?

Die Konstellation im Kanton Schaffhausen ist im Hinblick auf die Ständeratswahlen die Gleiche wie vor vier Jahren: Die beiden Bisherigen Hannes Germann (SVP) und Thomas Minder (parteilos) treten wieder an. Herausgefordert werden sie von FDP und SP.

Herausforderer: Amsler und Portmann

Die FDP will den Sitz zurückerobern, den sie 2011 an Thomas Minder verloren hat. Erneut versuchen es die Freisinnigen mit einem amtierenden Regierungsrat. Diesmal ist es Christian Amsler. Der 55-Jährige ist seit 2010 Bildungsdirektor im Kanton Schaffhausen.

Die SP schickt – genau wie vor vier Jahren – einen Kantonsrat ins Rennen: Patrick Portmann. Der 30-Jährige Pflegefachmann positioniert sich als junge, politische Alternative zu den drei bürgerlichen Gegenkandidaten.

Hartnäckigkeit und Erfahrung

Thomas Minder, der zwar parteilos ist, aber der SVP-Fraktion im Bundeshaus angehört, sitzt allerdings als Ständerat fest im Sattel. Der 58-Jährige Unternehmer und Vater der Abzockerinitiative geniesst bis heute bei seiner Wählerschaft Anerkennung als hartnäckiger Kämpfer gegen übertriebene Managerlöhne und als Fürsprecher der kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz.

Ungefährdet dürfte die Wiederwahl von Hannes Germann sein. Der 62-Jährige ist einer der erfahrensten Ständeräte überhaupt. Seit 2002 politisiert er in der kleinen Kammer. Germann gilt als gemässigter SVP-Mann, schwenkt ab und zu von der offiziellen Parteilinie ab und findet Wählerinnen und Wähler über die Parteigrenzen hinaus.

Bei den Wahlen 2015 scheiterte im Kanton Schaffhausen der Angriff von FDP und SP auf Minder und Germann deutlich. Es wäre eine Überraschung, wenn es diesmal gelingt.

(SRF 1, Regionaljournal Zürich Schaffhausen; laufende Berichterstattung)

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