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Legende: Audio Erste Einschätzung zur Nationalratswahl abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 21.05.2019.
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Schaffhauser Nationalräte Wie stark wackelt der Sitz der SP?

Über 20 Kandidatinnen und Kandidaten steigen in Schaffhausen ins Rennen um die zwei Nationalratssitze.

Für den Kanton Schaffhausen treten Martina Munz (SP) und Thomas Hurter (SVP) zur Wiederwahl als Nationalräte an. Vor allem Hurter hat sich als Sicherheitspolitiker bei einer breiten Schweizer Öffentlichkeit einen Namen gemacht. Hurter ist seit 2008 in der grossen Kammer, Martina Munz seit 2013.

2015 fehlte nicht viel und die SVP hätte beinahe auch den SP-Sitz erobert. Munz wurde im Gegensatz zu Hurter nur knapp bestätigt. Grund dafür waren die Listenverbindungen unter den bürgerlichen Parteien, die einen starken bürgerlichen Block mit entsprechend grossem Wähleranteil ergaben.

Kein bürgerlicher Schulterschluss

Zu einer grossen bürgerlichen Listenverbindung wird es dieses Jahr jedoch nicht kommen. Die FDP verzichtet auf die Verbindung mit der SVP, weil diese die Partei und Parteimitglieder immer wieder angegriffen habe. Dies und das Wurmplakat brachten das Fass zum Überlaufen. Somit ist es weniger wahrscheinlich, dass es wieder zu einer Zitterpartie für die SP kommt, zumal in Schaffhausen auch die Mitteparteien mitmischen.

Allen voran die Grünliberalen, die vor vier Jahren genauso wie die CVP nicht angetreten waren. Die GLP steigt gleich mit vier jungen Kandidaten auf zwei Listen ins Rennen. Diese vier Männer sind zwar weitgehend unbekannt und werden keinen Sitz gewinnen, könnten aber wegen der aktuellen grünen Welle doch Stimmen holen.

Eine Listenverbindung mit der SVP wollten auch GLP, CVP und EVP nicht eingehen. Diese drei Parteien haben sich zu einer eigenen Mitte-Koalition zusammengeschlossen - ohne die FDP, die eine Einladung zu einer Listenverbindung nicht wahrnahm. Die Kandidierenden hatten sich mehr von einem Schulterschluss mit der SVP versprochen, der letztlich aber nicht zustande kam.

Schaffhauser FDP will wieder nach Bern

Die FDP verlor 2008 ihren Sitz im Nationalrat an Thomas Hurter und will eigentlich schon längst wieder ins Bundesparlament. Auf ihrer Liste haben die Freisinnigen mit Marcel Fringer, dem Präsidenten des kantonalen Gewerbeverbandes, immerhin eine prominentere Persönlichkeit vorzuweisen.

Neben den erwähnten Parteien schicken auch AL, Grüne, Juso und die Jungfreisinnigen Kandidatinnen und Kandidaten in die Wahlen.

(SRF 1, Regionaljournal Zürich Schaffhausen; laufende Berichterstattung)

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