Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Pirmin Bischof will sich für alle Leute im Kanton Solothurn einsetzen. abspielen. Laufzeit 16:34 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 13.09.2019.
Inhalt

Pirmin Bischof (CVP) «Ich vertrete keine spezifischen Gruppen»

Pirmin Bischof will für die Solothurner CVP den Sitz in der kleinen Kammer verteidigen. 2011 wurde er in den Ständerat gewählt, zuvor war er Nationalrat und Kantonsrat. Auf nationaler Ebene sind seine Schwerpunkte die Wirtschafts-, Steuer- und Familienpolitik. Im Ständerat sitzt er in gleich fünf Kommissionen, jene für Wirtschaft und Abgaben präsidiert er.

Zur Person

  • Geboren: 1959
  • Wohnort: Solothurn
  • Beruf: Anwalt
  • seit 2011: Ständerat
  • 2007–2011: Nationalrat
  • 2005–2007: Kantonsrat
  • seit 1997: Gemeinderat (Exekutive) Stadt Solothurn
  • Zivilstand: verheiratet, zwei Kinder
  • Hobbys: Familie, Fasnacht, Schwimmen, Skifahren, Reisen

Der 60-Jährige ist Mitinhaber einer Anwaltskanzlei und seit den 90er-Jahren Gemeinderat in der Stadt Solothurn, wo er wohnt. Pirmin Bischof ist verheiratet und Vater zweier Töchter. Der Familie zuliebe verzichtete er 2018 auf eine Bundesratskandidatur.

Arbeiten im Geheimen

Als grossen Erfolg erwähnt Pirmin Bischof im Gespräch mit SRF seinen Einsatz im Kampf für die Abschaffung der so genannten Heiratsstrafe. Bischof trat am Bundesgericht als Beschwerdeführer auf. Das Gericht entschied, dass die entsprechende Abstimmung ungültig ist. Der Bundesrat muss nun über das weitere Vorgehen entscheiden. Ob sie wiederholt wird, ist unklar.

Stolz ist er auch, dass die von ihm präsidierte Kommission für Wirtschaft und Abgaben die AHV- und Steuervorlage vorbereitet hat, welche danach vom Stimmvolk angenommen wurde.

Seit kurzer Zeit ist Pirmin Bischof auch Mitglied der Kommission für Umwelt und Energie. Dort berät der vor allem als Wirtschafts- und Finanzpolitiker bekannte Ständerat momentan das CO2-Gesetz. «Das ist für mich ein wichtiges Anliegen. Gottlob wird immer mehr auf die Umwelt Rücksicht genommen.» Er springe damit aber nicht einfach auf das aktuelle Wahlkampfthema «Klimaschutz» auf, meint Bischof.

Ihm gefalle die Arbeit in den Kommissionen, das Arbeiten in einer kleinen Gruppe hinter verschlossenen Türen. Dort und im Ständerat vertrete er die ganze Bevölkerung des Kantons Solothurn – aus allen Regionen und sozialen Schichten. «Der Auftrag an beide Ständeräte ist, für alle Leute zu schauen – und darum muss man auch für alle offen sein. Und ich glaube, das gelingt mir nicht schlecht.»

Der Topfavorit

Als bisheriger Ständerat und schweizweit bekannter Politiker hat Bischof die besten Wahlchancen von allen Kandidaten im Kanton Solothurn. Auch eine Bestätigung im ersten Wahlgang wie bereits 2015 scheint wahrscheinlich zu sein. Pirmin Bischof gibt sich volksnah und ist in der Region gut vernetzt.

Ein Passant in Solothurn meinte dazu: «Den Bischof kennt hier jeder.» In der Tat ist Bischof aktives Mitglied in diversen regionalen und nationalen Vereinen und Verbänden. Als Chef der CVP-Ständeräte und Präsident der wichtigen Kommission für Wirtschaft und Abgaben ist er zudem oft in den Medien präsent. Dies allein sei kein Garant für Stimmen – die Bekanntheit sei den Wahlchancen aber sicher nicht abträglich, meint Pirmin Bischof im Gespräch.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.