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«Wir führen diverse Gespräche, beschlossen ist noch nichts», heisst es bei der GLP.
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Listenverbindungen St. Gallen GLP auch im Kanton St. Gallen heftig umworben

Die Parteien führen im Kanton St. Gallen Gespräche über Listenverbindungen. Die Grünliberalen haben die Qual der Wahl.

Besonders begehrt ist die GLP. Die Klimadebatte gibt der Ökopartei Aufwind. Sie möchte ihren vor vier Jahren verlorenen Sitz zurück erobern. Mit wem sie eine Listenverbindung eingeht ist noch offen.

Nationalratsmandate St. Gallen

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  • Thomas Müller SVP
  • Roland Rino Büchel SVP
  • Barbara Keller-Inhelder SVP
  • Lukas Reimann SVP
  • Mike Egger SVP
  • Markus Ritter CVP
  • Nicolo Paganini CVP
  • Thomas Ammann CVP
  • Marcel Dobler FDP
  • Walter Müller FDP (tritt nicht mehr an)
  • Barbara Gysi SP
  • Claudia Friedl SP

Die SP macht eine Listenverbindung mit den Grünen. Max Lemmenmeier, Präsident der SP im Kanton St. Gallen, fügt an: «Besonders schön wäre es, wenn wir die GLP auch mit im Boot hätten.»

Eine Allianz mit der SP und den Grünen können wir uns vorstellen.
Autor: Nadine NiederhauserKantonalpräsidentin GLP St. Gallen

Die GLP könnte sich eine Allianz mit der SP und den Grünen vorstellen. «Wir führen diverse Gespräche», sagt Parteipräsidentin Nadine Niederhauser. Beschlossen sei aber noch nichts.

Auch Mitteparteien haben Interesse an der GLP

Auch die Mitteparteien - CVP, BDP und EVP - buhlen um die Gunst der GLP: «Wir führen zur Zeit Gespräche mit den Grünliberalen. Bisher ist die Allianz mit der BDP und EVP beschlossen. Die GLP hat noch nicht zugesagt», sagt der Präsident der St. Galler CVP, Patrick Dürr.

Rechtsbürgerliche noch ohne Partner

Die SVP ist die wählerstärkste Partei im Kanton St. Gallen. Parteipräsident Walter Gartmann: «Ein Schulterschluss mit der FDP, wie im Kanton Thurgau, ist für uns kein Thema. Wir sind auch alleine stark genug.»

Die FDP hat sich bisher erst mit ihrer Jungpartei verbunden. Aber auch hier laufen diverse Verhandlungen mit anderen Parteien, sagt Raphael Frei, Präsident der Freisinnigen im Kanton St. Gallen. Die Frist für die Einreichung der Listenverbindungen läuft Ende August ab.

SRF1, Regionaljournal Ostschweiz; 17:30 Uhr; zuers

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Diese Art von Verbindungen weiss ich nicht ob es dann so viele Parteien braucht, da quasi alle Parteien gleichgesinnt erscheinen. Vor allem jetzt bei den Wahlen gib man sich einig, wie es nachher aussieht steht noch in den Sternen. Warum können Parteien nicht eigenständig auftreten? Seinerzeit hatte K.Sutter-Keller mit der SP ein Päckli gemacht, um Stimmen zu ihren Gunsten zu holen. Wenn man doch so agiert ist man später irgendwie nicht mehr so beweglich und wird Abhängig von deren Parteien.
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    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Es geht um Parlamentswahlen hier und Listenverbindungen sind legales Mittel zum Zweck!
      Keller-Suter ist Regierungsmitglied dort gibt es keine Verbindungen weil Majorzwahl und nicht Proporz.
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    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Da in der Schweiz nie eine Partei alleine eine Mehrheit erringt, sind sie bei Sachvorlagen sowieso gezwungen "Päckli" zu schmieden. Diese Listenverb. sind auch geeignet aufzuzeigen wer beabsichtigt mit wem "Päckli" schnüren wird. Zudem gibt's noch eine wahlrechtliche Komponente bzgl. Sitzverteilung - welche ich Ihnen mangels Fachwissen nicht erklären kann. Vielleicht liest uns ein/e Jurist/In....?!?
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    3. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      M. Fretz wenn Sie meinen Kommentar gelesen haben, schreibe ich von damals. Als die Wahl für den Ständerat war, wo sich T. Brunner SVP, K. Sutter-Keller FDP, und P. Rechsteiner SP zur Wahl stellten. Natürlich ist es legal, aber es schliesst nicht aus, dass damit eine Abhängigkeit entstehen kann, aus Rücksicht. Vielleicht wird dann eher etwas unterlassen, was seiner eigenen Meinung eigentlich nicht entspricht. Warum hört man so viel von verlogene Parteien, was könnte der Ausschlag hierzu sein.
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Mit Blick auf die "Amtsführung" der Ostermundiger Gemeinderätin Melanie Gasser halte ich die GLP für unwählbar, weil die Exponenten dieser Partei offensichtlich die Wiedereingliederung von Sozialhilfe-Empfängern aktiv verhindert, egal wie viele Gesetzte dabei gebrochen werden. Wenn eine Partei Leute portiert welche das zwischenmenschliche Klima auf diese Art und Weise zerstören, dürfte sie kaum wirksame Lösungen beim Umwelt-Klima sowie sonstigen brennenden Themen präsentieren können oder wollen.
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    1. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Also 1 Person ist unfähig und damit wird Sippenhaft verhängt?
      Wer ist denn wählbar? Nach diesem Kriterium niemand
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    2. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Präzedenzfälle beweisen: jede andere Partei hätte die Dame längstens ausgeschlossen, oder ihr zumindest den Aus- oder Rücktritt nahe gelegt. Da sie nicht "nur" unfähig ist greift Ihr Argument nicht.
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    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Nachtrag: ich habe nicht Behauptet eine der anderen Parteien sei "wählbar". Aber das hindert mich nicht daran die Partei zu bekämpfen welche in ihren Reihen Mitglieder in Exekutiv-Ämtern duldet und fördert welche - gelinde gesagt: "es mit Gesetzen und Bürgerrechten nicht allzu genau nehmen".
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    4. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      @waeber 1. Die Dame politisiert im Kanton Bern und nicht in SG
      2. Welche Parteien haben konkret wann aus welchem Grund rausgewiorfen?
      3. Nach dem Grundsatz dürfte es keine Glarners, Scheggs etc in Parlamenten und Regierungen geben, keine mit Reichskriegsflaggen im Keller
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    5. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @M. Fretz. 1. Spielt keine Rolle, ich glaube nicht dass die Dame ein Einzelfall ist. Sie repräsentiert Ihre Partei, welche durchaus Verantwortung trägt dass Kandidat/Innen im Falle der Wahl fähig und integer sind. 2. Nachlesen, rund 2 duzend Beispiele in den letzten 30 Jahren. nicht genug Platz um alle auf zu zählen 3. Grundsätzlich haben Sie recht, aber Reichskriegsflaggen - so sehr mich das ärgert - verstossen in der Schweiz nicht gegen das Gesetz. 4. Fall wird nach den S-Ferien veröffentlicht
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